Wirtschaftsverband Chemie Pharma Life Sciences

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aprentas - Der Aus- und Weiterbildungsverbund für unsere Industrien

aprentas ist der führende Ausbildungs­verbund in der Grund- und Weiterbildung für naturwissenschaftliche, technische und kaufmännische Berufe.

05.05.2022

scienceindustries hat die Aus- und Weiterbildung an aprentas mandatiert. Die Auszubildenden kommen aus den Trägerfirmen Novartis und Syngenta sowie aus den über 70 Mitgliedfirmen. Heute bildet aprentas rund 500 Lernende in 15 verschiedenen Berufen aus. Das Bildungsangebot von aprentas sichert langfristig den Berufsnachwuchs der Mitglieder von scienceindustries und unterstützt sie in der Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Aktuelle Projekte/Informationen

Berufsbildung 2030: Berufsfeldanalyse

Die Tätigkeiten von Berufsleuten in Chemie, Pharma und Life Sciences befinden sich aktuell stark im Wandel. Internationale Wettbewerbsfähigkeit wird wichtiger, Prozesse werden zunehmend automatisiert und neue Geschäftsmodelle entstehen, z.B. zur Förderung der Kreislaufwirtschaft. Damit verändern sich die Anforderungen an die Denk- und Arbeitsweisen sowie Kompetenzen von Berufsleuten rasch. Aus diesem Grund soll das bestehende Berufs- und Karrieresystem mit aktuell drei anerkannten Grundbildungen (Chemie- und Pharmapraktiker/-in EBA, Laborant/-in EFZ, Chemie- und Pharmatechnologe/-technologin EFZ) sowie die anerkannten höheren Berufsbildungen (Naturwissenschaftliche/-r Labortechniker/-in mit eidg. Diplom, Chemietechnologe/-technologin mit eidg. Diplom [neu Chemie- und Pharmaproduktionsleiter/-in mit eidg. Diplom], Chemie- und Pharmatechniker/-in mit eidg. Fachausweis, Techniker/-in HF Fachrichtung Systemtechnik (Diplom HF) - Vertiefung pharmazeutische und chemische Technik) grundlegend überprüft und zukunftsorientiert ausgestaltet werden. Trends und Entwicklungen sollen identifiziert und in geeigneter Form in neue Anforderungsprofile integriert werden. Damit wird für zukünftige Berufspersonen eine attraktive, den sich wandelnden wirtschaftlichen, arbeitsmarktspezifischen, gesellschaftlichen, technologischen und ökologischen Veränderungen angepasste Ausbildung geschaffen, die sie für den Arbeitsmarkt der Zukunft qualifiziert.

Berufsbildungssystem (Status quo)

Die Fragestellung des Projekts gestaltet sich damit dreiteilig:

1) Wie entwickelt sich Arbeit im Berufsfeld Chemie, Pharma, Life Science?

2) Wie entwickeln wir Fachkräfte via Grundbildung und höherer Berufsbildung (Nachwuchssicherung)?

3) Wie sehen die Tätigkeitsprofile von zukunftsorientierten Praktiker/innen aus?

Dieses Vorhaben weist aufgrund der grossen Heterogenität der Betriebsstrukturen (international und national tätige Gross-, Mittel- und Kleinbetriebe etc.) sowie der Verschiedenartigkeit der einzelnen Branchenverbände eine hohe Komplexität auf. Um der oben beschriebenen Problemstellung zu begegnen, werden die Berufe in Chemie, Pharma und Life Sciences grundlegend sowie systematisch überprüft und die Tätigkeitsprofile an die veränderten Anforderungen angepasst. Damit wird das Ziel von kompetenzorientierten, zeitgemässen eidg. Abschlüssen verfolgt. Das Vorgehen umfasst die folgenden Projektschritte:

1. Grundlagen und Arbeitsmarktentwicklungen im Berufsfeld

Zunächst wird das Berufsfeld in Hinblick auf zukünftige Entwicklungen strukturiert. Dazu werden die wichtigsten Entwicklungen innerhalb der Branche erfasst sowie der Fachkräftebedarf ab 2022 bis 2030 auf den Stufen berufliche Grundbildung und höhere Berufsbildung in Labor und Produktion erhoben. Anschliessend werden aktuelle und zukünftige Tätigkeiten mittels Befragung der Mitgliedsfirmen von scienceindustries erhoben und antizipiert. Ebenfalls sollen die Träger/Innen und eventuell auch weitere Verbände, die in den Labor- und Produktionsberufen aktiv sind, einbezogen werden.

2. Bildungs- und Karrieresystem

Auf der Grundlage aus Schritt 1 wird in einem zweiten Schritt ein für die Branche geeignetes, zukunftsgerichtetes Bildungs- und Karrieresystem skizziert. Daraus kann abgeleitet werden, welche Berufe/Ausbildungen auf welcher Stufe (GB/HBB) benötigt werden, um den Fachkräftebedarf der Zukunft zu decken. Die bestehenden Berufe können gezielt weiterentwickelt und gegebenenfalls neue Berufe entwickelt werden. Ebenfalls können aus den Erkenntnissen die nötigen Angebote in der Höheren Berufsbildung abgeleitet werden. Auf diese Weise entsteht ein Entwicklungskonzept für die berufliche Grund- und Weiterbildung in der Branche als Basis für die künftige Berufsentwicklung.

3. Tätigkeitsprofile

Die Ergebnisse werden in Form von typischen Arbeitssituationen und kritischen Erfolgsfaktoren (Tätigkeitsprofilen) beschrieben und von Praxisexpertinnen und Praxisexperten möglichst breit validiert. Auf diese Weise werden die Anforderungen künftiger Berufsleute in Labor und Produktion auf den Stufen berufliche Grundbildung und höhere Berufsbildung systematisch erarbeitet und Schlussfolgerungen abgeleitet.


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