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Ablehnung der Kündigungsinitiative stärkt Innovationsstandort

Ablehnung der Kündigungsinitiative stärkt Innovationsstandort

scienceindustries ist erleichtert: Das Schweizer Stimmvolk lehnt die Kündigungsinitiative deutlich ab und stärkt so den Innovations- und Produktionsstandort Schweiz. Mit diesem wichtigen Entscheid bekennt sich die Stimmbevölkerung auch zum Erhalt der bilateralen Verträge mit der EU.

27.09.2020

Dank der klaren Ablehnung der Kündigungsinitiative bleibt der Zugang zu den besten Fachkräften der ganzen Welt und somit auch der EU erhalten. Damit stärkt das Stimmvolk den Schweizer Wirtschaftsstandort. Denn gerade unsere forschungsstarke chemisch-pharmazeutische Industrie ist auf Spitzenkräfte angewiesen. Nur mit den besten Talenten ist der Innovationsstandort Schweiz erfolgreich und kann die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrien langfristig zugunsten des Wohlstandes hierzulande gesichert werden.

Das Bekenntnis zum Erhalt der bilateralen Verträge als Grundpfeiler eines wettbewerbsfreundlichen Wirtschaftsstandortes ist ein dringend benötigtes Zeichen an alle Akteure in der Schweiz und in Europa. Für die chemisch-pharmazeutische Industrie als grösster Exporteur der Schweiz mit einem Volumen von rund 114 Milliarden Franken ist der Fortbestand der Bilateralen I absolut zentral. Fast die Hälfte der Exporte unserer Industrien gehen in die EU. Dank der bilateralen Verträge haben die Mitglieder von scienceindustries einen ungehinderten Zugang zum EU-Binnenmarkt. Neben der Personenfreizügigkeit ist für unsere Industrien auch das Abkommen über die gegenseitige Anerkennung von Produktzulassungen (Mutual Recognition Agreement MRA) wichtig, das den Industrien den raschen und unbürokratischen Marktzugang ermöglicht.

Europa ist aber auch für die Forschung zentral. Bekanntlich ist die schweizerische chemisch-pharmazeutische Industrie in modernen Technologien führend und arbeitet mit den besten Hochschulen der Welt zusammen, darunter natürlich auch der ETH Zürich und der EPFL Lausanne. Viele Forschungsprojekte werden zusammen mit ausländischen Hochschulen realisiert und sind am erfolgreichsten durch den intensiven Austausch von Ideen und Talenten. Die Schweizer Forschung profitiert ganz erheblich von der Zusammenarbeit mit der EU beim weltweit grössten Forschungsprogramm "Horizon Europe".

Eine Alternative zum bilateralen Weg ist nicht in Sicht. Dies hat die Schweizer Stimmbevölkerung heute anerkannt.

Auskünfte:

Marcel Sennhauser, Bereichsleiter Kommunikation & Public Affairs
marcel.sennhauser@scienceindustries.ch, T +41 44 368 17 44

Sabrina Ketterer, Kommunikation
sabrina.ketterer@scienceindustries.ch, T +41 44 368 17 43

 


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