Wirtschaftsverband Chemie Pharma Life Sciences
Matthias Leuenberger unterstützt den Gegenvorschlag zur UVI

Matthias Leuenberger unterstützt den Gegenvorschlag zur UVI

Novartis Länderpräsident und scienceindustries Präsident Matthias Leuenberger setzt sich für den Gegenvorschlag ein, der bei einem Nein zur Unternehmens-Verantwortungs-Initiative automatisch in Kraft tritt.

12.11.2020

Unsere Chemie, Pharma und Life Sciences Industrien unterstützen den Gegenvorschlag, der bei einer Ablehnung der Volksinitiative automatisch in Kraft tritt. Er basiert auf einer Kombination von Rechenschaftspflichten über Menschenrechte und Umwelt und weitgehenden Sorgfaltsprüfungspflichten in den besonders sensiblen Bereichen der Konfliktmineralien und der Kinderarbeit. 

Es ist unbestritten, dass unsere Industrien die Menschenrechte und die Umwelt respektieren müssen und dies auch tun. Aber die Initiative verfolgt den falschen Weg. Der Gegenvorschlag geht weit, benachteiligt dabei aber -im Gegensatz zur Initiative- die Schweizer Unternehmen nicht gegenüber den ausländischen Konkurrenten. Deshalb setzt sich scienceindustries mit seinen Mitgliedunternehmen für den Gegenvorschlag und einen für alle Unternehmen gangbaren und vernünftigen Weg im Sinn der Stärkung des Umweltschutzes und der Menschenrechte ein. 

Die Initiative hingegen fordert eine weltweite einmalige Haftung. Im Streitfall müsste ein Unternehmen zuerst ihre Sorgfaltspflicht beweisen, bevor es von der Haftung befreit wird. Dies ist ein langwieriger Prozess. Reputationsschäden wären vorprogrammiert. Dadurch wird der Wirtschaftsstandort Schweiz an Attraktivität verlieren.

Lesen Sie das interessante Interview von Matthias Leuenberger.

Matthias Leuenberger an der Online-GV: "Schweizer Unternehmen handeln heute schon selbstverantwortlich."


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