Das Industrieporträt Chemie Pharma Life Sciences finden Sie in Grafiken
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Schweizerische chemisch-pharmazeutische Industrie

Die schweizerische chemisch-pharmazeutische Industrie ist praktisch ausschliesslich im Bereich der Spezialitätenchemie tätig. Der Anteil der Spezialitäten am Gesamtproduktportfolio der schweizerischen Industrie beträgt heute weit über 90 %, was im internationalen Vergleich bemerkenswert ist. Dementsprechend ist sie eine ausserordentlich vielseitige Industrie, stellt sie doch über 30'000 Produkte her! Der Weltjahresbedarf für einzelne dieser Spezialitäten liegt oft bei wenigen Tonnen oder sogar wesentlich darunter.

Ausgehend von den Anwendungsbereichen lassen sich in folgende Produktgruppen unterscheiden:
 

  • Pharmazeutika und Diagnostika 
  • Feinchemikalien
  • Vitamine
  • Aromen und Duftstoffe
  • Pflanzenschutzmittel
  • Spezialitätenchemikalien für industriell-technische Zwecke
  • Pigmente, Farben und Lacke

Die Spezialitätenstrategie ist der Schlüssel zum Erfolg der schweizerischen chemisch-pharmazeutischen Industrie. Mit ihren hochwertigen Spezialitätenprodukten haben die schweizerischen Firmen weltweite Präsenz und oft sogar Marktführerschaft errungen.

Forschung und Entwicklung sowie deren Umsetzung in neue Produkte, Verfahren und Organisationsformen sind der Lebensnerv der schweizerischen chemisch-pharmazeutischen Industrie. Ausgehend von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden versuchen die Unternehmen unablässig, neue Produkte und Verfahren zu entwickeln, welche bisherige und künftige Kundenbedürfnisse befriedigen. Die namhaften Forschungsinvestitionen können nur getätigt werden, wenn die Unternehmen darauf hoffen dürfen, dass sich ihre Investitionen dereinst auszahlen werden. Die Verkaufserlöse der heutigen Produkte ermöglichen es den Firmen, ihre Forschungsaufwendungen zu finanzieren.

Die wichtigste Zutat für diesen innovativen Prozess ist das in einer Unternehmung verfügbare wissenschaftliche und technologische Wissen und Können ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihre Arbeit ist entscheidend für den Erfolg eines Forschungs- oder Entwicklungsprojektes. Darüber hinaus muss das Unternehmen auch die nötige Forschungsinfrastruktur bereitstellen und mit einem zeitgemässen Führungsstil eine offene, kreative Atmosphäre schaffen. Trotzdem ist der wissenschaftliche Erfolg weder planbar noch garantiert. Das Risiko des Scheiterns lässt sich durch gutes Forschungsmanagement zwar verringern, dennoch bleiben Investitionen in die Forschung im Vergleich zu Sachinvestitionen mit hohem Risiko behaftet.

 

 

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