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WTO Trade Facilitation

Der Marktzugang für gewerbliche Güter kann durch komplizierte, undurchsichtige und kostspielige Zollformalitäten ebenso stark beeinträchtigt werden wie durch die Höhe der Zölle. Dies gilt insbesondere für exportorientierte Klein- und Mittelunternehmen, die sich keine spezialisierte Abteilung für Zollformalitäten leisten können. Eine Faustregel besagt, dass jeder Tag Verspätung wegen Zollformalitäten einer Exporthürde im Gegenwert eines Zollsatzes von 0,8% entspricht.

Die Verhandlungen im Bereich der Handelserleichterung zielen deshalb darauf ab, staatliche Regulierungen des grenzüberschreitenden Warenumschlages sowie die Verfahren und Prozesse zu deren Umsetzung zu vereinfachen. Damit sollen die Transaktionskosten für die Wirtschaftsakteure gesenkt und der Handel effizienter abgewickelt werden.

scienceindustries setzt sich für die Vereinfachung der beim Grenzübertritt erforderlichen Dokumentation, für Regeln zur Abwicklung der Importe und Exporte, für die Automation und den Einsatz der Informatik sowie für die Transparenz über alle Vorschriften beim Grenzübertritt ein.

CAS Prozesssicherheit - Eine Weiterbildung im Bereich Responsible Care

Das neue CAS Prozesssicherheit wird im Herbst 2019 erstmals von der Hochschule für Life Sciences FHNW angeboten. scienceindustries unterstütze als Trägerin des Responsible Care Programmes in der Schweiz die berufsbegleitende Weiterbildung im Bereich Prozesssicherheit, welche sich mit einem breiten Spektrum an Fachthemen aus der Praxis befasst. Dr. Georg Suter spricht im Interview über den CAS und lädt an den Infoanlass vom 19. März ein. 

 

 

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Weniger Pflanzenschutzmittel in der konventionellen Landwirtschaft – aber mehr Bio-Mittel

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat die Verkaufsstatistik von Pflanzenschutzmitteln für den Zeitraum von 2008 bis 2017 veröffentlicht. Die Menge an Pflanzenschutzmittel, die ausschliesslich in der konventionellen Landwirtschaft angewendet werden dürfen, ist rückläufig. Ein besonders deutlicher Rückgang verzeichnen Herbizide. Auffallend: Über 41% der rund 2'000 Tonnen in der Schweiz verkauften Pflanzenschutzmittel sind Bio-Mittel.

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Stellungnahme zur Vernehmlassung zur Revision des Stromversorgungsgesetzes (StromVG)

Stellungnahme von scienceindustries zur Vernehmlassung zur Revision des Stromversorgungsgesetzes (StromVG)

Aussenhandel Chemie Pharma Life Sciences 2018

Zürich, 01. Februar 2019

Chemie Pharma Life Sciences als grösste Exportindustrie der Schweiz legt weiter zu

Die Ausfuhren von Chemie Pharma Life Sciences stiegen im Jahr 2018 auf CHF 104.33 Mrd., ein neuer Rekord. Der Anteil an allen Schweizer Exporten blieb mit 44.7 % auf Vorjahresniveau, womit Chemie Pharma Life Sciences weiterhin ihre Stellung als grösste Exportindustrie der Schweiz behaupten konnte. Die USA legten als das grösste Abnehmerland für chemisch-pharmazeutische Produkte aus der Schweiz zu, während die Exporte nach Grossbritannien fast um die Hälfte eingebrochen sind.

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Stellungnahme von scienceindustries zur Änderung der Einschliessungsverordnung (ESV)

Stellungnahme von scienceindustries zur Vernehmlassung zur Änderung der Einschliessungsverordnung (ESV)

Positionspapier - Ausgestaltung der zukünftigen Handelsbeziehungen mit den USA: Verbesserung des Marktzugangs bzw. des Schutzes des Geistigen Eigentums

Für die schweizerische chemisch-pharmazeutische Industrie sind die multilateralen Verträge, insbesondere im Rahmen der WTO, das effizienteste Instrument für den gegenseitigen Zollabbau, die Vereinfachung der Handelsverfahren sowie die Gewährleistung eines starken und einheitlichen Schutzes der geistigen Eigentumsrechte.

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Freihandelsabkommen EFTA-Golfstaaten

Der Kooperationsrat der arabischen Golf-Staaten (GCC) wurde 1981 gegründet. 1983 errichteten die GCC-Staaten (Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudiarabien, Vereinigte Arabische Emirate) unter sich eine Freihandelszone. 2003 trat die GCC-Zollunion in Kraft. Die Errichtung eines Binnenmarktes und einer Währungsunion sind geplant.

Die EFTA und die Golfstaaten diskutierten in einer ersten Phase im Februar 2006 das Ziel und die Rahmenbedingungen für ein FHA. Es wurde beschlossen, dass im Juni 2006 die Verhandlungen aufgenommen werden. Diese konnten im Jahre mit der Unterzeichnung des Abkommens im Juni 2009 abgeschlossen werden.

Nachdem der Ratifizierungsprozess in den GCC-Staaten abgeschlossen werden konnte, wurde das Abkommen am 01.07.2014 in Kraft gesetzt.

scienceindustries setzte sich für eine rasche Umsetzung des Abkommens ein.

Aktuelle Aussenhandelszahlen nach den Golfstaaten finden Sie hier.

FHA EFTA-Aegypten

Ägypten ist im Export der 35. wichtigste und im Import der 69. wichtigste Handelspartner der Schweiz. 2015 wurden Waren im Werte von 805 Mio. CHF (davon 595 Mio. CHF Chemikalien und verwandte Erzeugnisse) nach Ägypten exportiert und Waren im Werte von 74.5 Mio. CHF (davon 6.4 Mio. CHF Chemikalien und verwandte Erzeugnisse) aus Ägypten in die Schweiz importiert.

«Trinkwasser-Initiative» mit schädlichen Folgen

Die Urheber der «Trinkwasser-Initiative» verlangen, dass nur noch Landwirte staatlich unterstützt werden, welche kein Futter zukaufen und weder Pestizide noch vorbeugend Antibiotika einsetzen. Der Bundesrat beantragt dem Parlament, die Trinkwasserinitiative ohne Gegenvorschlag abzulehnen. Dies zu Recht. Denn bei einer Annahme wären die Folgen für die Schweiz gravierend.

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