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Freihandelsabkommen mit Drittländern

scienceindustries unterstützt die Bemühungen zur Schaffung eines Freihandelsnetzes im Rahmen der EFTA und, wo dies nicht möglich ist, auf bilateraler Ebene, um Diskriminierungen schweizerischer Lieferungen zu verhindern. Die Verfahren zur Ursprungsbestimmung und Ursprungskontrolle müssen allerdings möglichst unkomplizert ausfallen, damit diese Abkommen wirtschaftlich interessant bleiben. Das Schutzniveau beim Geistigen Eigentums soll dem schweizerischen bzw. dem europäischen Standard entsprechen.

Im Positionspapier "FTA Objectives" werden die Anforderungen von scienceindustries an ein FHA beschrieben, während sich das Positionspapier "Aussenwirtschaftsstrategie 2019-2023" mit derselben befasst.

Neben dem Abschluss neuer Freihandelsabkommen stellt  für scienceindustries die Verbesserung bestehender  Freihandelsabkommen eine besondere Herausforderung dar.

scienceindustries analysierte, basierend auf den Merkmalen Handel, Marktzugang, Zoll und dem Schutz des Geistigen Eigentums, in Kraft getretene Freihandelsabkommen, um den Nachverhandlungsbedarf zu beurteilen. Im Arbeitspapier "Priorisierung der Nachverhandlung bestehender Freihandelsabkommen – scienceindustries-Analyse" werden die Resultate der Analyse zusammengefasst.

Die aktuellen Aussenhandelszahlen für einzelne Länder finden Sie hier.

Forschungsinitiative suchcat für nachhaltigere chemische Produktion

Bei chemischen Produktionsverfahren spielen Katalysatoren eine entscheidende Bedeutung. Diese Substanzen erleichtern ganz gezielt die gewünschten chemischen Reaktionen. Sie ermöglichen so erhebliche Einsparungen an Energie, Chemikalien und anderen Ressourcen, und reduzieren Abfälle.

Wirksame, massgeschneiderte Katalysatoren leisten einen erheblichen Beitrag zu nachhaltigeren chemischen Prozessen. Die neue, breit abgestützte Forschungsinitiative suchcat (sustainable chemical processes through catalysis) strebt durch eine enge Zusammenarbeit der wichtigsten Forschungsgruppen der Schweiz auf diesem Gebiet die Entwicklung neuartiger, verbesserter Katalysatoren an. Die Resultate können der Chemie-, Pharma- und Life Sciences Industrie der Schweiz in ihrem laufenden Streben nach Verbesserungen der Nachhaltigkeit behilflich sein. scienceindustries unterstützt die Initiative suchcat daher.

Hauptforderungen zur Klimapolitik nach 2020: Brief an den Nationalrat

Am 26.11.2018 haben cemsuisse, Swissmem, Swiss Textiles und scienceindustries einen Brief mit den Hauptforderungen zur Totalrevision des CO2-Gesetzes nach 2020 und Verknüpfung der Emissionshandelssysteme Schweiz / EU an den Nationalrat versendet. Dieser Rat wird die Geschäfte in der Wintersession beraten.

Gute und stabile Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, um die Potenziale in der Wirtschaft noch besser auszuschöpfen. Gleichzeitig sollen sinnvolle Vereinfachungen getätigt werden, um die administrative Belastung der Unternehmen zu minimieren. Da unsere Unternehmen im globalen Markt tätig sind, sollen Wettbewerbsnachteile beseitigt werden.

Die Hauptforderungen betreffen:

  • Die Flexibilisierung der Ziele im Inland/Ausland – nicht nur national, sondern global agieren: Das nationale Verminderungsziel von 50 Prozent wird mitgetragen, jedoch muss ein Flexibilitätsmechanismus anstelle fixer Unterziele von Inlandsreduktion und Auslandskompensation eingeführt werden.
  • Öffnung der Zielvereinbarungen: Die vollständige Öffnung der Verminderungsverpflichtungen für alle Unternehmen ausserhalb des Emissionshandelssystems mit dem Verzicht auf die Untergrenze von 15'000 CHF, wie von der UREK-N vorgeschlagen, erachten wir als notwendige Massnahme um die Verminderungspotenziale der Wirtschaft auszuschöpfen.
  • Keine weitere Erhöhung der maximalen CO2-Abgabe: Die Schweiz hat bereits die welthöchste CO2-Abgabe, die gemäss aktuellem Maximum noch weiter steigen könnte. Eine Erhöhung der Abgabe soll ausserdem politisch breit abgestützt sein. Bei Zielverfehlung soll daher das Parlament auf Antrag des Bundesrates über die Erhöhung der Abgabe entscheiden. Sinngemäss soll bei Erreichung der Zwischenziele die Abgabe auf Antrag des Bundesrats auch gesenkt werden könne.
  • Eine rasche Verknüpfung der Emissionshandelssysteme Schweiz-EU: Eine zeitnahe Verknüpfung des europäischen Emissionshandelssystems mit jenem der Schweiz ist für unsere energieintensiven Mitglieder zentral. Wir beantragen daher den Entscheid der UREK-N zu Geschäft des Bundesrates 17.073 zu befolgen und die Vorlage anzunehmen. Sie verschafft den Unternehmen Planungssicherheit und gleichwertige klimapolitische Rahmenbedingungen wie ihren europäischen Konkurrenten.
  • Eine faire Rückverteilung der CO2-Abgabe: Die Wirkung der Abgabebefreiung wird deutlich vermindert, da für viele Unternehmen eine Zielvereinbarung aus wirtschaftlicher Perspektive ohne Rückverteilung nicht mehr attraktiv ist.
  • Berücksichtigung der Vorleistungen: Wie eingangs erwähnt hat der Industriesektor seine CO2-Emissionen in den letzten 20 Jahren massiv gesenkt und ist im Vergleich zu den anderen Sektoren ein Vorreiter. Das Verminderungspotenzial ist bei vielen Industriebetrieben schon stark ausgeschöpft. Bei der Festlegung der Ziele bis 2030 müssen deshalb die Vorleistungen und das wirtschaftlich realisierbare Verminderungspotenzial der einzelnen Sektoren berücksichtigt werden.

Link zum Brief auf Deutsch und Französisch.

Stellungnahme zu Pa.Iv. 16.423 Keller-Sutter - Ausnahme von der Arbeitszeiterfassung für leitende Angestellte und Fachspezialisten

Stellungnahme von scienceindustries zur Pa.Iv. 16.423 Keller-Sutter - Ausnahme von der Arbeitszeiterfassung für leitende Angestellte und Fachspezialisten inkl. ausgefüllten Fragebogen

BAFU-Magazin «die umwelt» 4/2018 - Von Chemie umgeben
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Umsetzung der Chemiewaffen-Konvention

Seit 1997, dem Inkrafttreten des Chemiewaffenübereinkommens, haben 190 Staaten das Abkommen ratifiziert.

scienceindustries unterstützt das Abkommen und setzt sich dafür ein, dass der Aufwand der Unternehmen für die Einhaltung minimiert werden kann. Zudem muss verhindert werden, dass die nationale Umsetzung in der Schweiz nicht weitergeht als die Konvention.

Damit den Mitgliedunternehmen keine Nachteile erwachsen, fordert scienceindustries die zeitnahe, vollständige Umsetzung der Verpflichtungen aus dem Abkommen in allen Mitgliedstaaten. Aktuell sind lediglich 50% der Mitgliedstaaten der Organisation for the Prohibition of Chemical Weapons (OPCW) ihren Verpflichtungen nachgekommen.

Nachwuchsinitiative in Naturwissenschaft und Technik SimplyScience feiert ihr 10-jähriges Jubiläum

Im Jahr 2008 wurde "SimplyScience" lanciert, mit dem Ziel das Interesse für Naturwissenschaften und Technik bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Heute feierte die Nachwuchsinitiative mit zahlreichen Gästen ihr 10-jähriges Bestehen und lud vier Primarklassen auf eine Entdeckungsreise in den Zoo Zürich ein.

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SimplyScience feiert ihr 10-jähriges Jubiläum

Im Jahr 2008 wurde "SimplyScience" lanciert, mit dem Ziel das Interesse für Naturwissenschaften und Technik bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Heute feierte die Nachwuchsinitiative mit zahlreichen Gästen ihr 10-jähriges Bestehen und lud vier Primarklassen auf eine Entdeckungsreise in den Zoo Zürich ein.

BFE Bericht: Energiestrategie 2050 ist auf Kurs

Im Mai 2017 hat sich die Schweizer Stimmbevölkerung für das neue Energiegesetz ausgesprochen und damit für den langfristigen, schrittweisen Umbau des Schweizer Energiesystems. Wie die Schweiz auf diesem Weg vorankommt, wird mit einem Monitoring beobachtet. In dieser Woche hat das Bundesamt für Energie (BFE) den ersten Monitoringbericht publiziert, der künftig jährlich erscheinen wird. Er zeigt, dass die Energiestrategie 2050 auf Kurs der Richtwerte bis 2020 ist.

Stellungnahme zum indirekten Gegenvorschlag zur Fair-Preis-Initiative

Stellungnahme von scienceindustries zum indirekten Gegenvorschlag zur Fair-Preis-Initiative

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