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Standpunkte Frühjahrssession 2018

Die Standpunkte (PDF) von scienceindustries zu den Geschäften, welche in der Frühjahrssession 2018 von den Eidgenössischen Räten behandelt werden.

Grossbritannien - Schweiz: Brexit

Mit dem Entscheid des britischen Stimmvolks vom 23. Juni 2016 wird sich für Grossbritannien nicht nur das vertragliche Verhältnis zur EU, sondern auch jenes zu Drittstaaten grundlegend ändern.

Aus Sicht von scienceindustries ist alles daran zu setzen, die bisherigen intensiven wirtschaftli­chen Beziehungen zwischen der Schweiz und Grossbritan­nien durch neue Vertragswerke (z.B. EFTA-Mitgliedschaft, FHA CH-UK) zu sichern.

Im scienceindustries-Arbeitspapier, das laufend bei wichtigen Gegebenheiten aktualisiert werden soll, hat scienceindustries überdies die strategischen Herausforderungen und Chancen des Brexit-Prozesses für die Schweiz aus Sicht der Mitgliedunternehmen zusammengefasst und zur Diskussion gestellt.

English Version: Brexit – Challenges and Opportunities for scienceindustries

Freihandelsabkommen mit Drittländern

scienceindustries unterstützt die Bemühungen zur Schaffung eines Freihandelsnetzes im Rahmen der EFTA und, wo dies nicht möglich ist, auf bilateraler Ebene, um Diskriminierungen schweizerischer Lieferungen zu verhindern. Die Verfahren zur Ursprungsbestimmung und Ursprungskontrolle müssen allerdings möglichst unkomplizert ausfallen, damit diese Abkommen wirtschaftlich interessant bleiben. Das Schutzniveau beim Geistigen Eigentums soll dem schweizerischen bzw. dem europäischen Standard entsprechen.

Im Positionspapier "FTA Objectives" werden die Anforderungen von scienceindustries an ein FHA beschrieben, während sich das Positionspapier "Aussenwirtschaftsstrategie 2013-2018" mit derselben befasst.

Neben dem Abschluss neuer Freihandelsabkommen stellt  für scienceindustries die Verbesserung bestehender  Freihandelsabkommen eine besondere Herausforderung dar.

scienceindustries analysierte, basierend auf den Merkmalen Handel, Marktzugang, Zoll und dem Schutz des Geistigen Eigentums, in Kraft getretene Freihandelsabkommen, um den Nachverhandlungsbedarf zu beurteilen. Im Arbeitspapier "Priorisierung der Nachverhandlung bestehender Freihandelsabkommen – scienceindustries-Analyse" werden die Resultate der Analyse zusammengefasst.

Die aktuellen Aussenhandelszahlen für einzelne Länder finden Sie hier.

Europapolitik

Die Mitgliedunternehmen von scienceindustries sind wirtschaftlich eng mit den Ländern der Europäischen Union EU verbunden, und zwar über den Aussenhandel, den Personenverkehr, die EU als wichtigen Unternehmensstandort sowie durch die faktische Rechtssetzungshoheit der EU.

Als Teil der allgemeinen Wirtschaftspolitik muss die schweizerische Europapolitik aus Sicht von scienceindustries dazu beitragen, die weltweite Wettbewerbsfähigkeit der in der Schweiz ansässigen Industrie zu stärken. Um dies zu tun, muss die Europapolitik einen möglichst diskriminationsfreien Zugang zum EU-Binnenmarkt sichern (Aussenwirtschaft), eine möglichst Europafähigkeit der schweizerischen Wirtschaftsgesetzgebung (Binnenwirtschaft) gewährleisten und eine eigenständigen schweizerischen Rechtssetzung bewahren.

scienceindustries spricht sich für eine pragmatische Europapolitik der bilateralen Kooperation und gegen eine institutionelle Einordnung der Schweiz (z.B. durch einen Beitritt zum EWR oder zur EU) aus. Im Positionspapier "Forderungen an die schweizerische Europapolitik" (27.06.2013) unterstützt scienceindustries die Fortsetzung des selektiven bilateralen Wegs und lehnt insbesondere eine vollständige Übernahme der EU-Chemikaliengesetgebung REACH ab (vgl. Positionspapier zu REACH). Diese Strategie beruht auf der Gegenseitigkeit der wirtschaftlichen Vorteile der selektiven Zusammenarbeit. Die bestehenden bilateralen Abkommen zwischen der EU und der Schweiz sind das greifbare Ergebnis und der Erfolgsausweis dieser Strategie.

Im Fact Sheet «Wirtschaftlicher Kerngehalt der bilateralen Verträge» vom 15.12.2014 zeigt scienceindustries auf, worin der wirtschaftliche Kerngehalt der bestehenden bilateralen Abkommen für die scienceindustries-Mitgliedunternehmen besteht.

Die aktuellen Aussenhandelszahlen mit den EU-Ländern finden Sie hier.

EU Chemikalienpolitik (2017)

Um den Marktzugang innerhalb der EU zu gewährleisten, müssen die Schweizer Unternehmen die REACH-Vorschriften genauso gut erfüllen wie die EU Mitbewerber. Eine nahtlose Information über die Entwicklungen auf diesem Gebiet ist dazu zwingend.

scienceindustries arbeitet aktiv in den CEFIC-Gremien mit und bringt die Anliegen ihrer Mitgliedunternehmen in die Diskussion ein. Weiter achtet scienceindustries bei der Umsetzung ins nationale Recht auf eine möglichst harmonisierte Schweizer Gesetzgebung.

Positionspapier "Das EU-Chemikalienrecht REACH und die chemisch-pharmazeutische Industrie in der Schweiz" zum Download.

Neue gentechnische Verfahren - Potenzial mit klaren Regeln nutzen

Neue gentechnische Verfahren erweitern die Möglichkeiten sowohl in der Grundlagenforschung als auch für die Entwicklung verbesserter und konsumentenfreundlicherer Produkte durch die Biotech-Industrie. Organismen, deren Eigenschaften mit Hilfe der neuen Verfahren verbessert wurden, unterscheiden sich in vielen Fällen nicht von solchen, die aufgrund natürlicher Vorgänge entstehen können. Dies erschwert die Abgrenzung zwischen gentechnisch veränderten Organismen (GVO) und solchen aus herkömmlicher Züchtung zunehmend – die Gesetzgebung hat auf diesem Gebiet mit dem wissenschaftlichen Fortschritt nicht Schritt gehalten. Um Innovationen nicht zu blockieren, sollten bestehende rechtliche Unschärfen möglichst rasch zielführend gelöst werden. scienceindustries hat die Entwicklungen in dem Fact Sheet «Neue gentechnische Verfahren» zusammengefasst.

Im Januar 2018 präsentierte der europäische Dachverband EuropaBio sein Positionspapier zum Genome Editing. Am Gerichtshof der EU legte der Generalanwalt am 18. Januar 2018 seine Position dar, nach der durch Mutagenese inclusive der neuen Genome Editing Verfahren erzeugte Organismen nicht grundsätzlich als "gentechnisch verändert" einzustufen sind.

Neue MultiMedia-Broschüre online

Revision der Vollzugshilfe Beurteilungskriterien zur Störfallverordnung

Stellungnahme von scienceindustries zur Revision der Vollzugshilfe Beurteilungskriterien zur Störfallverordnung

Aussenhandel Chemie Pharma Biotech 2017

Zürich, 31. Januar 2018

Weiterer Aussenhandelsanstieg der grössten Exportindustrie der Schweiz

Die Exporte von Chemie Pharma Biotech stiegen im Jahr 2017 auf CHF 98.5 Mrd. Der Anteil an allen Schweizer Exporten blieb mit 44.7 % auf Vorjahresniveau. Damit bleibt Chemie Pharma Biotech weiterhin die grösste Exportindustrie der Schweiz. Bei den Pharmaexporten konnte der Anstieg vom Vorjahr nicht gehalten werden. Mit einem Plus von CHF 3.4 Mrd. erhöhten sie sich dennoch auf CHF 83.8 Mrd. Die Exporte der anderen Sparten von Chemie Pharma Biotech konnten mit 5.6% leicht zulegen und stiegen auf CHF 14.7 Mrd. Ihr Anteil an den Ausfuhren von Chemie Pharma Biotech verharrt bei 15%.

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Änderung der Verordnung über den Schutz vor Störfällen

Stellungnahme von scienceindustries zur Änderung der Verordnung über den Schutz vor Störfällen

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