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Vollgeld-Initiative

scienceindustries lehnt die Vollgeldinitiative (Initiativtext,  Erläuterungen) ab. Wären die Vorteile des Vollgeldsystems wirklich derart offensichtlich, müsste es schon längst umgesetzt worden sein. Tatsächlich existiert es weltweit in keinem einzigen Industrieland. Folgende Gründe sprechen gegen einen radikalen Umbau des Bank- und Finanzsystems:

  • Unser heutiges Zahlungssystem basiert auf Sichteinlagen bei den Banken und bildet einen wichtigen Teil der Infrastruktur der Volkswirtschaft. Die von der Wirtschaft benötigte Geldmenge passt sich durch die Buchgeldschöpfung der Banken automatisch den Bedürfnissen an. Ohne Buchgeldschöpfung durch die Banken müsste die Steuerung der Geldmenge vollständig von der SNB übernommen werden.
     
  • Die Unterstellung der Initianten, die SNB könne die Geldpolitik in völliger Objektivität und abgeschirmt von jeglichem politischen Einfluss optimal festlegen, ist unrealistisch. Die Politik könnte der Verlockung, durch Geldschöpfung zusätzliche Staatseinnahmen zu generieren, kaum widerstehen. Ein mögliches Marktversagen wird durch ein wahrscheinliches Politikversagen ersetzt.
     
  • Um die Preisniveaustabilität zu gewährleisten, müssten alle Anpassungen am Geldangebot durch die SNB vorgenommen werden, was raschere und drastischere geldpolitische Eingriffe als heute erfordern würde. Kurzfristige Schwankungen der Geldnachfrage könnten nicht mehr automatisch durch das Bankensystem aufgefangen werden.
     
  • Die Stabilität des monetären Systems lässt sich auch ohne risikobehafeten Umbau der Finanzarchitektur erreichen, nämlich durch die schrittweise Erhöhung de Eigenkapitalquoten, eine kluge Regulierungs- und Aufsichtspolitik sowie ein effizientes Sanierungs- und Abwicklungsregime für Banken.
     
  • Sofern den Banken die Fähigkeit der Buchgeldschöpfung entzogen werden soll, könnte dies technisch auch durch eine Mindestreservepflicht von 100% erreicht werden.
Positionspapier zur Aussenwirtschaftsstrategie 2019 - 2023

Der Erfolg der schweizerischen chemisch-pharmazeutischen Industrie basiert in hohem Masse auf der weltweiten Vermarktung ihrer innovativen Produkte. Mehr als 98% ihrer Produkte werden exportiert. Die chemisch-pharmazeutische Industrie trägt rund 45% zum Schweizer Gesamtexport bei und ist als grösste Exportindustrie der Schweiz deshalb weltweit auf den Marktzugang, auf den starken und durchsetzbaren Schutz des geistigen Eigentums sowie auf den wirksamen Schutz ihrer Direktinvestitionen angewiesen.

Dieses Positionspapier

  • • ist der Beitrag von scienceindustries für die strategische Ausrichtung der schweizerischen Aussenwirtschaftspolitik;
  • • zeigt insbesondere auf, wie die Schweiz den nachhaltigen Erfolg ihrer chemisch-pharmazeutischen Industrie durch aussenwirtschaftspolitische Instrumente sichern und stärken kann, und
  • • bildet die Grundlage für ergänzende scienceindustries-Positionspapiere zu Spezialfragen der Aussenwirtschaftspolitik (z.B. zur Europapolitik, zu den WTO-Verhandlungen, zu Freihandelsabkommen, zur Biodiversität usw.).

Hier können Sie das Positionspapier zur Aussenwirtschaftsstrategie 2019 -2023 herunterladen.

EuropaBio Report: die industrielle Biotechnologie und UN Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs)

Die industrielle (oder "weisse") Biotechnologie ist ein zentraler Innovations-Träger, und ermöglicht eine nachhaltigere und wettbewerbsfähigere Wirtschaft. Sie verwendet Enzyme und Mikroorganismen, um bio-basierte Produkte in ganz unterschiedlichen Sektoren zu erzeugen: Chemie,  Kunststoffe, Schmier- und Treibstoffe, Lebens-und Futtermittelindustrie, Waschmittel, Papier, Textilien und Bioenergie.

Zusammen mit anderen bahnbrechenden Technologien wird die Industrielle Biotechnologie  einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, um die  UN Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu erreichen. Das zeigt ein am 1. Juni veröffentlichter Bericht des europäischen Biotechnologie-Dachverbands EuropaBio (ReportMedienmitteilung).

Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» - Welche Lebensmittel kann man dann in der Schweiz noch kaufen?

Die Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» will den Einsatz synthetischer Pestizide in der landwirtschaftlichen Produktion, in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und in der Boden- und Landschaftspflege verbieten. Die Industriegruppe Agrar lehnt diese Initiative entschieden ab.

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Stellungnahme zur Totalrevision der Verordnung über die Bewilligungen im Arzneimittelbereich

Stellungnahme von scienceindustries zur Totalrevision der Verordnung über die Bewilligungen im Arzneimittelbereich (Arzneimittel-Bewilligungsverordnung, AMBV)

Standpunkte Sommersession 2018

Die Standpunkte (PDF) von scienceindustries zu den Geschäften, welche in der Sommersession 2018 von den Eidgenössischen Räten behandelt werden.

Generalversammlung 2018 - Wirtschaftliche und gesellschaftliche Offenheit als Schlüssel zum Erfolg

Die grösste Exportindustrie setzt sich für weltweit offene Märkte ein und unterstützt neue Freihandelsabkommen der Schweiz mit den Mercosur-Staaten sowie Malaysia, Indonesien, Indien, Russland und den USA, sofern nötig mit einem starken Schutz des Geistigen Eigentums. Weiter spricht sich scienceindustries gegen die Unternehmensverantwortungsinitiative und den gegenwärtig diskutierten Gegenvorschlag aus. An die Adresse der an der Generalversammlung anwesenden Bundesrätin, Frau Doris Leuthard, machte der scheidende Präsident, Gottlieb Keller, auf die bereits erzielte Reduktion der Treibhausgase aufmerksam. Ausserdem betonte er die Eisenbahn als sicherstes und zuverlässigstes Transportmittel für die Versorgung der Chemie Pharma Biotech Industrie mit Rohstoffen. Die Generalversammlung wählte zudem Matthias Leuenberger von Novartis International AG zu ihrem neuen Präsidenten.

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Swiss Biotech Report 2018: Ungebremster Höhenflug der Schweizer Biotech-Branche

Die Schweizer Biotechindustrie weist für 2017 Rekordwerte bei den Finanzierungen, Infrastrukturinvestitionen und Exportkennzahlen aus. Dies belegt, dass das Vertrauen in ihre Wertschöpfung und Innovationskraft ungebrochen ist. Prominentestes Beispiel dafür ist die Übernahme von Actelion durch Johnson & Johnson, die mit fast 30 Milliarden Dollar die weltweit grösste Börsentransaktion der Life-Science-Branche des vergangenen Jahres war.

Schweizer Biotech-Firmen gelten auf dem Weltmarkt nach wie vor als attraktiv und bleiben auf dem Radar global tätiger Pharma- und Biotechunternehmen. Die Schweiz verfügt nicht nur über hochspezialisierte Fachkräfte, sondern auch über ein dichtes Netz und eine hohe Erreichbarkeit von Zuliefer- und Dienstleistungsbetrieben über alle Wertschöpfungsstufen hinweg. Diese geradezu idealen Rahmenbedingungen sind mit die wichtigsten Gründe dafür, dass in- und ausländische Biotech- und Pharmafirmen in der Vergangenheit stark in die Produktionsinfrastruktur in der Schweiz investierten und dies weiterhin tun.

Aufgrund der konstant hohen Innovationskraft sind die Zukunftsaussichten vielversprechend: Die gefüllte Entwicklungspipeline der Schweizer Biotech-Branche und die Qualität ihrer Patente, die zur Hälfte aus sogenannten «Weltklassepatenten» mit besonders hohem Wertschöpfungspotential besteht, sichern der Schweizer Biotechnologie langfristig eine starke, kompetitive Rolle auf dem Weltmarkt. Hier können Sie den Swiss Biotech Report 2018 (PDF Version) downloaden.

Vernehmlassung Landwirtschaftliches Verordnungspaket 2018

Stellungnahme von scienceindustries zur Vernehmlassung Landwirtschaftliches Verordnungspaket 2018

Vernehmlassung zur Umsetzung der Empfehlungen des Global Forum

Stellungnahme von scienceindustries zur Vernehmlassung zur Umsetzung der Empfehlungen des Global Forum.

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