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Pharma-Kooperations-Kodex: Offenlegung

Wie in den beiden Vorjahren legen rund 60 in der Schweiz tätige Pharmaunternehmen ihre Abgeltungen für Beratungs- und Dienstleistungen an die Leistungserbringer im Gesundheitswesen bis spätestens 30. Juni 2018 auf ihren Internetseiten offen. Diese Transparenz soll das Vertrauen in die wichtige Zusammenarbeit zwischen diesen Akteuren fördern und damit einen Beitrag zur hohen Qualität der medizinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten leisten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Pharma-Kooperations-Kodex: Offenlegung im Jahr 2019

Die Unterzeichnerfirmen des PKK haben im Zusammenhang mit den im Jahr 2018 erbrachten Kooperationszuwendungen folgende Summen offengelegt:

  • CHF 12.4 Millionen an Fachpersonen
  • CHF 96.7 Millionen an Organisationen
  • CHF 72.3 Millionen für Forschung & Entwicklung
  • Total rund CHF 181.4 Millionen

Der unter individueller Nennung der Empfänger offengelegte Anteil der Zuwendungen hat sich erneut positiv entwickelt. Hier finden Sie die Kennzahlen der Offenlegung in der Schweiz aufgeschlüsselt über die einzelnen Unterzeichnerfirmen des PKK der letzten beiden Jahre.

Stellungnahme zum Bericht "Zustand und Entwicklung Grundwasser Schweiz" (NAQUA)

Trinkwasser wird in der Schweiz streng kontrolliert. Die Schweizer Gesetzgebung sieht für Pflanzenschutzmittel und deren Abbauprodukte strenge Grenzwerte mit Vorsorgecharakter vor. Nun zeigen die jüngsten Resultate der Nationalen Grundwasserbeobachtung NAQUA, dass diese nur in den seltensten Fällen überschritten werden. Die Industrie arbeitet im Rahmen des Aktionsplans Pflanzenschutzmittel eng mit den Behörden zusammen, um die hohe Qualität des Grundwassers zu erhalten.

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Autonome Abschaffung der Industriezölle in der Schweiz

Durch die Abschaffung der Industriezölle können Industrieprodukte zollfrei importiert werden, ohne dass ein FHA oder das APS genutzt werden muss. Damit werden die Ursprungsnachweise zur zollfreien Einfuhr von Industrieprodukten weitgehend wegfallen, sofern das Produkt nicht unter Nutzung einer Ursprungskumulation reexportiert wird. Die Beschaffung der Ursprungsnachweise, deren Kontrolle und allfällige Nachprüfungsverfahren durch die Zollverwaltung, die Archivierung der Dokumente sowie die Zahlung der reinen Zollschuld stellen administrative Aufwände dar, welche mit der Aufhebung der Industriezölle beim Import – mit den oben erwähnten Ausnahmen – wegfallen.

Um die allfälligen Umstellungskosten in den Unternehmen zu minimieren, begrüsst scienceindustries den vorgeschlagenen Umsetzungstermin 01.01.2022, dem Umsetzungstermin der HS Revision 2022.

scienceindustries stimmt deshalb der Aufhebung der Industriezölle zu.

Ein neues Tool für die Selbstbeurteilung von Unternehmen

Erfüllt Ihr Unternehmen die Responsible Care-Grundsätze? Wissen Sie, wie Sie Ihre Leistung verbessern können? Eine Hilfestellung, um diese Fragen zu beantworten, steht Ihnen jetzt zur Verfügung dank der aktuellen Entwicklung des internationalen Responsible Care-Programmes.

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Verantwortung leben

Verantwortung leben“, die von economiesuisse betriebene Website, sammelt konkrete und anschauliche Beispiele der gelebten Verantwortung von global tätigen Schweizer Unternehmen. Nicht überall sind die Rahmenbedingungen gleich stabil wie in der Schweiz. Das ist anspruchsvoll – mit Bezug auf das Geschäft, aber auch im Hinblick auf die Einhaltung von Menschenrechten und den Schutz der Umwelt. Auch Mitgliedsunternehmen von scienceindustries nehmen ihre Verantwortung war und sind mit zahlreichen guten Beispielen auf der Website vertreten.

 

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Briefing Paper zum Freihandelsabkommen mit Japan

scienceindustries unterstützt grundsätzlich die Bemühungen, für das bestehende Freihandelsabkommen Schweiz-Japan Verhandlungen über eine Modernisierung anzustreben und durchzuführen, jedoch nicht um jeden Preis. scienceindustries lehnt eine Änderung des Verfahrens für Ursprungsüberprüfung analog dem Freihandelsabkommen EU-Japan strikte ab. 

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Freihandelsabkommen EFTA-Golfstaaten

Der Kooperationsrat der arabischen Golf-Staaten (GCC) wurde 1981 gegründet. 1983 errichteten die GCC-Staaten (Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudiarabien, Vereinigte Arabische Emirate) unter sich eine Freihandelszone. 2003 trat die GCC-Zollunion in Kraft. Die Errichtung eines Binnenmarktes und einer Währungsunion sind geplant.

Die EFTA und die Golfstaaten diskutierten in einer ersten Phase im Februar 2006 das Ziel und die Rahmenbedingungen für ein FHA. Es wurde beschlossen, dass im Juni 2006 die Verhandlungen aufgenommen werden. Diese konnten im Jahre mit der Unterzeichnung des Abkommens im Juni 2009 abgeschlossen werden.

Nachdem der Ratifizierungsprozess in den GCC-Staaten abgeschlossen werden konnte, wurde das Abkommen am 01.07.2014 in Kraft gesetzt.

scienceindustries setzte sich für eine rasche Umsetzung des Abkommens ein.

Aktuelle Aussenhandelszahlen nach den Golfstaaten finden Sie hier.

CHEManager 07/2019 - Mehr Pragmatismus, weniger Ideologie

Die Industrie Chemie Pharma Life Sciences exportierte 2018 für rund 104 Mrd. CHF Produkte in die ganze Welt. Somit ist sie die grösste Exportindustrie der Schweiz. Dieser Leistungsausweis ist nicht selbstverständlich, sondern hart erarbeitet. Als Wirtschaft stellen wir allerdings fest, dass diese unternehmerische Leistung von Politik und Gesellschaft immer mehr als "selbstverständlich" angesehen wird. Und dies ausgerechnet in einem politischen Umfeld, in dem die Anzahl der ungelösten globalen wie regionalen Fragen zu- und nicht etwa abnehmen.

Dr. Matthias Leuenberger, Präsident scienceindustries fordert daher mehr Pragmatismus, weniger Ideologie (pdf), um die Herausforderungen der Schweiz zu lösen.

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EDA - AVIS28: Bericht steckt den Rahmen der künftigen Aussenpolitik der Schweiz ab

Die im Oktober 2018 von Bundesrat Ignazio Cassis eingesetzte Arbeitsgruppe AVIS28 hat heute in Bern ihren Bericht «Die Schweiz in der Welt 2028» vorgestellt. Darin analysiert sie die künftigen Herausforderungen und macht zahlreiche Vorschläge zur Anpassung der aussenpolitischen Instrumente an die Realität der Zukunft. Zur Festigung der Position der Schweiz in der instabilen Welt von morgen empfiehlt die Arbeitsgruppe insbesondere einen Whole-of-Switzerland-Ansatz unter Einbindung aller nationalen Akteure sowie eine fokussiertere, vernetztere und agilere Aussenpolitik.

Die Arbeitsgruppe skizziert eine Sechs-Punkte-Vision, die dem EDA als Grundlage für die Ausgestaltung der künftigen Aussenpolitik der Schweiz dienen soll.

1. Die Schweizer Aussenpolitik agiert 2028 strategisch und fokussiert auf der Basis klar definierter Interessen und ihrer Werte.

2. Aussen- und Innenpolitik sind eng verschränkt.

3. Bürgerdienstleistungen sowie die enge Zusammenarbeit mit der Schweizer Wirtschaft sind anerkannte Stärken der Aussenpolitik.

4. In ihrem Engagement für eine friedlichere und stabile Welt setzt die Schweiz bewusst auf ihre inneren Stärken.

5. Neue Technologien sind 2028 als Themenfeld der Aussenpolitik etabliert.

6. Die Schweiz hat den bilateralen Weg konsolidiert und gestaltet Europa auch als EU-Nichtmitglied partnerschaftlich mit.

Weitere Informationen

Bericht

 

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