Innovationsfreundliche Schweiz

scienceindustries will die Innovationsbereitschaft in der Gesellschaft fördern. Dafür benötigen die Mitgliedunternehmen von scienceindustries folgende Rahmenbedingungen:

  • Fördern von Exzellenz in Bildung und Forschung
  • Nachwuchs zu Naturwissenschaften und Technik hinführen
  • Akzeptanz neuer Technologien in der Bevölkerung stärken
  • Zusammenarbeit zwischen Industrie und Hochschulen intensivieren
  • Bedeutung des Schutzes des Geistigen Eigentums erklären und steigern
  • Risikobereitschaft in der Bevölkerung fördern
  • Vertrauen in die Industrie erhalten und stärken

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Beiträge Innovationsfreundliche Schweiz

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Neue gentechnische Verfahren - Potenzial mit klaren Regeln nutzen

Neue gentechnische Verfahren erweitern die Möglichkeiten sowohl in der Grundlagenforschung als auch für die Entwicklung verbesserter und konsumentenfreundlicherer Produkte durch die Biotech-Industrie. Organismen, deren Eigenschaften mit Hilfe der neuen Verfahren verbessert wurden, unterscheiden sich in vielen Fällen nicht von solchen, die aufgrund natürlicher Vorgänge entstehen können. Dies erschwert die Abgrenzung zwischen gentechnisch veränderten Organismen (GVO) und solchen aus herkömmlicher Züchtung zunehmend – die Gesetzgebung hat auf diesem Gebiet mit dem wissenschaftlichen Fortschritt nicht Schritt gehalten. Um Innovationen nicht zu blockieren, sollten bestehende rechtliche Unschärfen möglichst rasch zielführend gelöst werden. scienceindustries hat die Entwicklungen in dem Fact Sheet «Neue gentechnische Verfahren» zusammengefasst.

Die rasante Entwicklung von CRISPR‐Cas und anderen Techniken zur Genom‐Editierung werfen eine Vielzahl wissenschaftlicher, rechtlicher und ethischer Fragen auf. Die deutsche Max-Planck-Gesellschaft, eine der weltweit besten und angesehen­sten Forschungsinstitutionen, beteiligt sich an wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Debatte. In einem Positionspapier hat sie deshalb ihren Standpunkt zur Genom-Editierung formuliert. Sie lehnt darin unter anderem die Veränderung der menschlichen Keimbahn auf Basis des gegenwärtigen Wissenstandes ab. Außerdem fordert sie, die europäische Gesetzgebung an den aktuellen Forschungsstand anzupassen und Pflanzen mit editiertem Erbgut nicht mehr als gentechnisch verändert einzustufen, wenn diese den natürlichen Mutageneseprozess nachahmen (Medienmitteilung Max-Planck-Gesellschaft 22.05.2019, ausführliche Stellungnahme Mai 2019).

 

 

Forschungsinitiative suchcat für nachhaltigere chemische Produktion

Bei chemischen Produktionsverfahren spielen Katalysatoren eine entscheidende Bedeutung. Diese Substanzen erleichtern ganz gezielt die gewünschten chemischen Reaktionen. Sie ermöglichen so erhebliche Einsparungen an Energie, Chemikalien und anderen Ressourcen, und reduzieren Abfälle.

Wirksame, massgeschneiderte Katalysatoren leisten einen erheblichen Beitrag zu nachhaltigeren chemischen Prozessen. Die neue, breit abgestützte Forschungsinitiative suchcat (sustainable chemical processes through catalysis) strebt durch eine enge Zusammenarbeit der wichtigsten Forschungsgruppen der Schweiz auf diesem Gebiet die Entwicklung neuartiger, verbesserter Katalysatoren an. Die Resultate können der Chemie-, Pharma- und Life Sciences Industrie der Schweiz in ihrem laufenden Streben nach Verbesserungen der Nachhaltigkeit behilflich sein. scienceindustries unterstützt die Initiative suchcat daher.

Anzahl der Unternehmen nimmt ab, welche in F&E investieren

Die jüngsten Erkenntnisse der KOF ETH zur Innovation bei Unternehmen mahnen an. So nimmt die Zahl der Unternehmen ab, welche in F&E investieren. Gleichzeitig steigt der Abstand der Innovationsleistung zwischen KMU- und Grossunternehmen immer mehr an.

Innovationsförderung in der Schweiz: Lancierung der Anlaufstelle "Contact Point Nano"

Eine neue Anlaufstelle für Start-ups, KMU und Industrie soll das in der Schweiz vorhandene wissenschaftliche und regulatorische Expertenwissen im Bereich der Nanotechnologie bündeln:

http://contactpointnano.ch/

Die Initiative zur nachhaltigen Innovationsförderung ist im Umfeld der Schweizer Nanoforschung und insbesondere des Nationalen Forschungsprogramms «Chancen und Risiken von Nanomaterialien» (NFP64) des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und des Aktionsplans Nanotechnologie entstanden und wird vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) unterstützt. scienceindustries wird als Mitglied des Beirats zur Ausrichtung der Aktivitäten der Anlaufstellen beitragen.

Ernährung & Gesundheit: Grösste Forschungsindustrie unterstützt innovative Start-ups

Die Schweiz ist Innovationsweltmeisterin. Damit das künftig so bleibt, spielen Start-ups eine wichtige Rolle. Deshalb engagiert sich scienceindustries, der Wirtschaftsverband Chemie Pharma Biotech, auch im Bereich Ernährung für innovative kleine Unternehmen.

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Fact Sheet - Neue gentechnische Verfahren

Neue gentechnische Verfahren erweitern die Möglichkeiten sowohl in der Grundlagenforschung als auch für die Entwicklung verbesserter und konsumentenfreundlicherer Produkte durch die Biotech-Industrie. Bei ihrer Regulierung besteht Handlungsbedarf, da die Gesetzgebung mit dem wissenschaftlichen Fortschritt nicht Schritt gehalten hat.

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Pflanzenschutzmittel: neue Broschüre unterstützt Anwender bei nachhaltige Anwendung

Pflanzenschutzmittel müssen gezielt angewendet werden, um Verluste in die Umwelt und den Eintrag in Gewässer so weit wie möglich zu vermeiden. Eine neue Broschüre unterstützt professionelle Anwender dabei, die Abdrift von Pflanzenschutzmitteln bei ihrer Ausbringung einzuschränken. Herausgeber ist die scienceindustries Gruppe Agrar.

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Bundesfinanzen: Stabilisierungsprogramm 2017-2019

In ihrer Stellungnahme zum Stabilisierungsprogramm 2017-2019 anerkennt scienceindustries die Notwendigkeit eines Stabilisierungsprogramms, verlangt aber, dass die Kürzung im Bereich BFI angesichts dessen immer wieder bestätigter Priorität innerhalb des Bundeshaushalts deutlich geringer als vorgesehen und nicht überproportional ausfällt. Überdies lehnt scienceindustries die Schliessung von Zollstellen ab.

Faktenblatt «Neue gentechnische Verfahren»

Neue gentechnische Verfahren erweitern die Möglichkeiten sowohl in der Grundlagenforschung als auch für die Entwicklung verbesserter und konsumentenfreundlicherer Produkte durch die Biotech-Industrie. Allerdings hat die Gesetzgebung hat auf diesem Gebiet mit dem wissenschaftlichen Fortschritt nicht Schritt gehalten. Um Innovationen nicht zu blockieren, sollten bestehende rechtliche Unschärfen möglichst rasch zielführend gelöst werden.

Das scienceindustries Faktenblatt «Neue gentechnische Verfahren» gibt einen Überblick zum Stand der Entwicklungen, und zeigt den Handlungsbedarf auf.

GVO: Koexistenz der Anbausysteme in der Landwirtschaft

scienceindustries unterstützt Rahmenbedingungen, welche den Einsatz neuer Technologien ermöglichen. Dazu gehören auch gesetzliche Regelungen, die nach Ablauf des gegenwärtigen Moratoriums ein Nebeneinander verschiedener Anbausysteme (einschliesslich moderner Biotech-Sorten) in der Landwirtschaft ermöglichen und für Landwirten und Konsumenten die Wahlfreiheit sicherstellen. Damit sollen Landwirte die Möglichkeit erhalten, selber über die für sie an besten geeignete Anbauform zu entscheiden.

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