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scienceindustries Switzerland

«Forschung und Innovation sind das Lebenselixier von Chemie Pharma Life Sciences.»

 

Die Schweiz und Horizon Europe – wie weiter? In dieser Session hat scienceindustries gemeinsam mit economiesuisse und swissmem die National- und Ständeräte zu einem Anlass über das wichtigste EU-Forschungsprogramm Horizon Europe eingeladen. Unser Vorstandsmitglied Carlo Centonze, CEO HeiQ, und ich konnten darüber engagiert mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren. Während die Meinungen über den besten Weg variieren, waren sich alle Anwesenden einig: Wir müssen möglichst rasch erneut bei Horizon Europe vollassoziiert sein – für die akademische wie auch die industrielle Forschung in der Schweiz.

Innovation, Forschung und das Verhältnis zum wichtigsten Wirtschafts- und Forschungspartner EU standen auch im Zentrum unserer Generalversammlung vom vergangenen 20. Mai im beeindruckenden Innovation Center unseres Mitglieds Givaudan in Kemptthal. In seinem Gastreferat erläuterte der stellvertretende Staatssekretär Patric Franzen die herausfordernde Situation nach Abbruch des institutionellen Rahmenabkommens sowie die – begrenzten – Möglichkeiten mit Blick auf neue Verhandlungsgespräche. scienceindustries setzt sich mit Nachdruck für eine möglichst baldige Klärung des Verhältnisses sowie eine Stabilisierung der bewährten bilateralen Beziehungen mit der EU ein.

Ebenfalls in diesen «scienceindustries news» lesen Sie neue Beiträge in unserem aktuellen Dossier «140 Jahre Innovation» anlässlich des Jubiläums von scienceindustries sowie den zweiten Gastartikel in unserer neuen Reihe «Carte Blanche», diesmal von Michael Altorfer, Direktor der Swiss Biotech Association. Wie er und auch der Biotech Report 2022 zeigen, ist die Branche ein wichtiger Innovationsmotor unserer Industrien. Um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu garantieren, braucht es aber entsprechende Rahmenbedingungen, wozu der Patentschutz gehört, den die WTO-Ministerkonferenz diese Tagen diskutiert. Und schliesslich: Ohne Nachwuchs geht nichts – unsere Industrien engagieren sich deshalb mit SimplyScience stark für die Förderung von Technik und Naturwissenschaften… schauen Sie rein und lassen Sie sich begeistern!

Mit besten Grüssen
Stephan Mumenthaler, Direktor scienceindustries
     
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. GASTBEITRAG MICHAEL ALTORFER, DIREKTOR SWISS BIOTECH REPORT
«Schweizer Biotech-Hub: Wichtiger Motor unserer Innovationskraft»
 
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Generalversammlung von scienceindustries
 
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140 Jahre Innovation sind erst der Anfang
 
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Beziehungen zur EU: Die Schweiz und Horizon Europe
 
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Patente sind Bestandteil der erfolgreichen Pandemiebekämpfung
 
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Swiss Biotech Report 2022: Branche als Innovationsmotor
 
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Tun-Erlebnisschau fördert Interesse an Technik und Naturwissenschaft 
In eigener Sache

Generalversammlung von scienceindustries


An der Generalversammlung vom 20. Mai 2022 von scienceindustries stand unser 140-Jahr-Jubiläum im Zentrum. Wie bereits 1882 sind für die Industrien Chemie Pharma Life Sciences auch zukünftig gute Rahmenbedingungen prioritär. Dazu gehören insbesondere tragfähige Beziehungen zum wichtigsten Handelspartner EU, inklusive erneute Vollassoziierung an das wichtigste Forschungsprogramm Horizon Europe.


Neben dem Jubiläum von scienceindustries, stand an der scienceindustries Generalversammlung das Verhältnis der Schweiz mit der EU mit einem Referat von Patric Franzen, stellvertretender Staatssekretär EDA und Chef der Abteilung Europa im Zentrum. scienceindustries befürwortet die rasche Stabilisierung der Beziehungen, denn der EU-Raum ist für unsere exportorientierten Industrien wichtigster Exportmarkt und zugleich wichtigster Beschaffungsmarkt für die Grundstoffe unserer Mitglieder. Zudem droht der Schweiz der Verlust der über Jahrzehnte hart erarbeiteten Spitzenposition in Forschung und Entwicklung sowie ein Wegbleiben von Fachkräften im zunehmenden Wettbewerb um Talente.

Zur Innovationskraft unserer Industrien gehört auch die Digitalisierung, welche mit Corona beflügelt wurde. Diesen Schwung gilt es mitzunehmen. Innovation ist und bleibt der Schlüssel zum Erfolg unserer Mitglieder und zur Lösung der grossen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft.
 
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scienceindustries Jubiläum

140 Jahre scienceindustries: Produkte für unsere Lebensqualität


Die Produkte unserer Mitglieder tragen zum Fortschritt bei, steigern unsere Lebensqualität und schaffen Lösungen für die grossen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. In unserem Dossier «140 Jahre Innovation» beleuchten wir zentrale Aspekte der Entwicklung unserer Industrien und analysieren, weshalb der chemisch-pharmazeutischen Industrie zunehmend die Rolle der Wachstumstreiberin der Schweizer Volkswirtschaft zukommt.


Die durchschnittliche Lebenserwartung in der Schweiz betrug 1882, im Gründungsjahr von scienceindustries, nur rund 43 Jahre. Inzwischen hat sie sich fast verdoppelt, auf 83.7 Jahre. Produkte der Chemie-, Pharma- und Life Sciences Industrien tragen entscheidend zu einem längeren Leben mit steigendem Lebensstandard und hoher Lebensqualität bei. Zugleich ermöglichen sie Antworten auf die grossen Herausforderungen unserer Zeit wie die demografische Entwicklung und den Klimawandel.

In der Schweiz gehört die chemisch-pharmazeutische Industrie mit überdurchschnittlich hohen Wachstumsraten und dem bedeutenden Anteil an der gesamtwirtschaftlichen Leistung zu den leistungsstärksten Branchen. Dank Spezialisierung und konsequent hohen Investitionen unserer Mitglieder in Forschung & Entwicklung sind sie auch in schwierigen Zeiten gut aufgestellt. Welche Rahmenbedingungen dies ermöglichen, lesen Sie ebenfalls in unserem aktuellen Dossier «140 Jahre Innovation».
 
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Beziehungen zur EU

Die Schweiz und Horizon Europe: Wie weiter?


Für die Mitglieder von scienceindustries ist zur Sicherung ihrer Innovationskraft sowie eines hochkarätigen Nachwuchses eine vollständige Assoziierung der Schweiz an Horizon Europe zentral. Zusammen mit economiesuisse und swissmem sowie Hochschulvertretern haben wir diese Forderung am 30. Mai 2022 im Rahmen eines Parlamentarieranlasses erneut bekräftigt.


Mit einem Budget von fast 100 Milliarden Euro ist Horizon Europe 2021-2027 das grösste Forschungsprogramm weltweit. Daran vollumfänglich teilnehmen kann die Schweiz bis auf Weiteres allerdings nicht. Als Reaktion auf die gescheiterten Verhandlungen über ein Rahmenabkommen ist unser Land von der EU auf einen nicht-assoziierten Drittstaat herabgestuft worden.

Was bedeutet diese Nicht-Assoziierung für Schweizer Hochschulen, die Forschung und die Wirtschaft? Und welche Massnahmen müssen ergriffen werden, um die Attraktivität des Schweizer Forschungs- und Innovationsplatzes auf internationaler Ebene langfristig zu erhalten? Diese und weitere Fragen diskutierten Vertreter der Wirtschaft und Wissenschaft mit Mitgliedern der eidgenössischen Räte am Horizon Europe Anlass vom 30. Mai – mehr Informationen dazu im nachfolgenden Artikel sowie den Videostatements unseres Direktors Stephan Mumenthaler sowie unseres Vorstandsmitglieds Carlo Centonze.
 
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Wettbewerbsfähigkeit

Patentschutz: Zentrales Element der erfolgreichen Pandemiebekämpfung


Forschende Pharma-Unternehmen haben in Rekordzeit wirksame und sicher anwendbare Impfstoffe gegen Covid-19 entwickelt. Grundlage für diese Forschungstätigkeit ist heute und auch morgen ein wirksamer Schutz des geistigen Eigentums. Die im Vorfeld zur 12. WTO-Ministerkonferenz (12.-15. Juni 2022) eingereichten Vorschläge zur Aussetzung von Schutzrechten sind weder zielführend noch nachhaltig.


Über die COVAX Facility wurden 1,2 Milliarden Impfdosen an Länder mit niedrigen und mittleren durchschnittlichen Haushaltseinkommen geliefert. Zugleich geht in vielen Empfängerländern die Verimpfung der gelieferten Dosen nur schleppend voran. Insgesamt etwa 780 Millionen Impfstoffdosen wurden aufgrund der eingeschränkten Infrastruktur bislang nicht verwendet und liegen in den Empfängerländern auf Lager.

Nicht die Produktion ist damit der Flaschenhals für die niedrige Impfquote. Mangelnde Distributionslogistik, der Fachkräftemangel sowie schwache Gesundheitssysteme gehören zu den Gründen. Das Aussetzen von Patentrechten (TRIPS-Waiver) wird die Impfquote in besagten Ländern nicht erhöhen, sondern die Handlungsfähigkeit zur Entwicklung neuer Impfstoffe und Medikamente für kommende Herausforderungen in Frage stellen.
 
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Bildung, Forschung, Innovation

Swiss Biotech Report 2022: Branche als Innovationsmotor


Die Biotech-Branche floriert: Die Forschungsausgaben (F&E) der Schweizer Biotech-Unternehmen stiegen 2021 auf das Rekordhoch von 2,56 Milliarden Franken, den Unternehmen flossen 3,33 Milliarden Franken Investitionen zu. Das zeigt der jüngst publizierte Swiss Biotech Report 2022, an dem auch scienceindustries beteiligt ist.


Der Swiss Biotech Bericht 2022 befasst sich aus Sicht der zentralen Partner des Innovations-Ökosystems mit den Quellen der Schweizer Innovationskraft. Dank dieser rangiert die Schweiz seit über einem Jahrzehnt an der Spitze des globalen Innovationsindex. Die Life Sciences Branche ist zentrale Säule der Schweizer Wirtschaft.

Zugleich leistet die Branche unverzichtbare Beiträge für das Wohl unserer Gesellschaft: Sie entwickelt und produziert unter anderem neue Wirkstoffe gegen Krankheiten wie Covid-19. Biotechnologische Verfahren ermöglichen zunehmend auch nachhaltigere Produktionsprozesse, beispielsweise in der Landwirtschaft, und schonen dadurch Umwelt und natürliche Ressourcen.

 
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SimplyScience

Das Interesse an Technik und Naturwissenschaft wecken


Die tun-Erlebnisschauen fördern das Interesse für Technik und Naturwissenschaft bei Kindern und Jugendlichen: SimplyScience vermittelt mit einem Stand an der tunOstschweiz und der tunBasel Naturwissenschaften mit spielerischen Experimenten. Die Messen wurden von insgesamt fast 20‘000 Kindern und Jugendlichen besucht.


Das Ziel der tun-Erlebnisschauen ist es, bei Kindern und Jugendlichen auf spielerische Art und Weise das Feuer für Technik und Naturwissenschaften zu entfachen. Zugleich wird damit die Wahl entsprechender Berufe und Studiengängen gefördert. Das Interesse an den Messen ist herausragend: Die tunOstschweiz zählte rund 5000, die tunBasel 14'500 Besucher, der überwiegende Teil davon Kinder und Jugendliche.

An den Ständen konnten diese technische und naturwissenschaftliche Experimente durchführen und sich über Berufe informieren. Die SimplyScience Stiftung ist eine Initiative von scienceindustries und war an beiden Messen mit einem Stand und Experimenten wie "Kühlpads selber herstellen und färben" und "Spiegelzeichnen" präsent – vom 3. bis 9. November 2022 findet die tunSolothurn in der Rythalle Soledurn, Solothurn, statt.
 
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scienceindustries ist der Schweizer Wirtschaftsverband Chemie Pharma Life Sciences. Seine rund 250 Mitgliedfirmen erwirtschaften über 98% ihrer Umsätze im Ausland und tragen als grösste Exportindustrie 50% zu den Gesamtexporten und fast 40% an die privaten Forschungsaufwendungen der Schweiz bei.

Dr. Stephan Mumenthaler, Direktor
Pia Guggenbühl, Bereichsleiterin Public Affairs und Kommunikation
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scienceindustries
Wirtschaftsverband Chemie Pharma Life Sciences
 

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