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Schweiz und Grossbritanien modernisieren Freihandelsabkommen

Bern/London/Zürich - Die Schweiz und Grossbritanien haben die Verhandlungen über ein modernisiertes Freihandelsabkommen abgeschlossen. Der neue Vertrag sichert bestehende Regelungen und sieht zusätzliche Verbesserungen beim Marktzugang vor. Das Abkommen soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden.

14.07.2026

(CONNECT) Die Schweiz und Grossbritannien haben sich auf ein neues Freihandelsabkommen geeinigt. Bei einem Treffen von Bundespräsident Guy Parmelin und dem britischen Minister für Wirtschaft und Handel, Peter Kyle, am 13. Juli wurde der Abschluss der 2023 aufgenommenen Verhandlungen bekannt gegeben, informiert das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) in einer Mitteilung. Die Unterzeichnung des neuen Abkommens soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Die modernisierte Fassung des Abkommens, gehe „deutlich über die Sicherung des Status quo hinaus“ und stelle „die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen auf eine umfassende und zeitgemässe Grundlage“, heisst es in der Mitteilung. Als Neuerungen werden dort „zusätzliche Marktverbesserungen“ und Erweiterungen etwa für den Handel mit Dienstleistungen, Investitionen und den digitalen Handel genannt. Zudem setze der Vertragsabschluss ein geopolitisches Signal, schreibt das WBF: „Zwei bedeutende europäische Wirtschaftskräfte ausserhalb der Europäischen Union vertiefen damit ihre strategische Partnerschaft und bekräftigen ihre Bereitschaft, in einem von zunehmender Fragmentierung und handelspolitischer Unsicherheit geprägten Umfeld auf offene Märkte, verlässliche Regeln und eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit zu setzen“.

Der Wirtschaftsverband scienceindustries begrüsst den Abschluss der Verhandlungen. „Für unsere innovationsstarken Industrien Chemie, Pharma und Life Sciences ist ein wirksamer Schutz des geistigen Eigentums unverzichtbar“, wird Stephan Mumenthaler, Direktor scienceindustries, in einer entsprechenden Mitteilung des Verbands zitiert. „Mit hohen IP-Standards schaffen die Schweiz und das Vereinigte Königreich verlässliche Rahmenbedingungen für Innovation und Investitionen und setzen zugleich einen internationalen Referenzrahmen für künftige qualitativ hochwertige Freihandelsabkommen.“ ce/hs


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