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Bruttoinlandprodukt legt stärkstes Wachstum seit Herbst 2021 vor

Bern - Das Bruttoinlandprodukt hat im zweiten Quartal 2026 mit 1,5 Prozent das stärkste Wachstum seit dem dritten Quartal 2021verbucht. Als Wachstumstreiber fungierten vor allem die chemisch-pharmazeutische Industrie aber auch der übrige Industriesektor. Dies zeigen Erhebungen des SECO.

03.09.2026

(CONNECT) Das Wirtschaftswachstum hat im zweiten Quartal des laufenden Jahres seinen höchsten Wert seit dem dritten Quartal 2021 ausgewiesen, informiert das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in einer Mitteilung. Konkret legte das um internationale Sportereignisse bereinigte Bruttoinlandprodukt (BIP) im Berichtsquartal um 1,5 Prozent zu. Im Vorquartal hatten die Fachleute des SECO ein BIP-Wachstum von 0,5 Prozent registriert.

Den grössten Beitrag zum Wachstum lieferte die chemisch-pharmazeutische Industrie. Ihre Wertschöpfung zog im Zuge steigender Exporte und Umsätze um 10,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal an. Insgesamt konnte der Industriesektor ein Wirtschaftswachstum um 3,9 Prozent verbuchen. Der Dienstleistungssektor legte mit 0,7 Prozent ein zwar moderates, aber breit abgestütztes Wachstum vor.

Bei der inländischen Nachfrage haben die Fachleute des SECO nach einem schwachen Vorquartal ein Wachstum von 0,5 Prozent beobachtet. Die privaten Konsumausgaben stiegen um 0,3 Prozent, der Staatskonsum um 0,4 Prozent an. Vom Wachstum der Konsumausgaben konnten Handel, Detailhandel und Gastgewerbe profitieren. Sie wiesen Wachstumsraten zwischen 0,8 und 1,4 Prozent aus.

Die Warenexporte fielen im Berichtsquartal um 5,5 Prozent höher als im Vorquartal aus. Die Importe legten gleichzeitig um 2,2 Prozent zu. ce/hs


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