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BAK-Economics: Chemisch-pharmazeutische Industrie weltweit Spitze

Die chemisch-pharmazeutische Industrie gehört hinsichtlich ihrer Wettbewerbsfähigkeit zur Weltspitze. Die Kündigungs- sowie die Unternehmens-Verantwortungs-Initiative gefährden jedoch die Spitzenposition der grössten Export- und Forschungsindustrie der Schweiz.

24.08.2020

Executive Summary

Chemisch-pharmazeutische Industrie bestichtmit erstklassiger Wettbewerbsfähigkeit

Die chemisch-pharmazeutische Industrie der Schweiz hat für das Wachstum und den Wohlstand der Schweiz eine grosse Bedeutung. Aufgrund ihrer sehr hohen internationalen Wettbewerbsfähigkeit konnte sie in den vergangenen zehn Jahren stark von günstigen globalen Nachfragetrends profitieren und war dadurch der zentrale Wachstumsmotor der Schweizer Wirtschaft.

Die hohe Wettbewerbsfähigkeit belegt auch der erstmals berechnete Global Industry Competitiveness Index (GICI) von BAK Economics, bei dem die chemisch-pharmazeutische Industrie der Schweiz weltweit Platz 2 belegt. Die höchste Wettbewerbsfähigkeit weisen die USA auf, Irland liegt auf Platz 3.

Die hohe Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Chemie und Pharma-Branche zeigt sich nicht nur in der erfolgreichen Performance, sondern vor allem auch in der Innovationskraft der Branche: Die Schweizer Unternehmen investieren kräftig und erfolgreich in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte. Damit legen sie den Grundstein dafür, sich auch in Zukunft erfolgreich im globalen Wettbewerb behaupten zu können.

Dies ist auch notwendig, denn gerade im Bereich Innovation nimmt der Wettbewerb stark zu. Asiatische Länder –allen voran China –stossen in der Spitzenforschung immer weiter nach vorne. Umso wichtiger ist es, dass die Schweiz auch in der Zukunft die Trümpfe eines erstklassigen und verlässlichenWirtschaftsstandorts ausspielen kann. Hierzu gehört auch der umfassende Zugang zu ausländischen Arbeitsmärkten, der allerdings aufgrund der Abstimmung zur sogenannten «Kündigungsinitiative» auf dem Spiel steht. Ohne die Personenfrei-zügigkeitmit der EU wäre es am Standort Schweiz um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im globalen Kampf um Talente und Spitzen-forscher deutlich schlechter bestellt.
 


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