Wirtschaftsverband Chemie Pharma Life Sciences
Alternative Rohstoffe in der Bauindustrie

Alternative Rohstoffe in der Bauindustrie

Der Bausektor ist einer der grössten CO2-Emittenten. Innovative Produktentwicklungen, mit denen Treibhausgase eingespart werden können, sind daher für Sika zentral. So entstehen leistungs­fähi­ge­­re Produkte mit gleichzeitig reduziertem CO2-Fussabdruck. Das bringt die Bauindustrie auf Klima­kurs.

11.06.2021

Sika ist sich der klimatischen Herausforderungen bewusst und strebt danach, ihre Umweltauswir­kun­gen zu reduzieren und ihre soziale Verantwortung wahrzunehmen. So kombiniert unser Mitglied der Spezialitätenchemie in einzigartiger Weise Nachhaltigkeitsaspekte und optimiert gleichzeitig den Mehr­wert für seine Kunden.

Das Einsparungspotenzial des Ressourcen- und Energieverbrauchs ist enorm und Sika kann den Bausektor bei dieser Herausforderung massgeblich unterstützen. Beispielsweise können mit Zu­satzstoffen und Additiven, die in geringen Mengen bei der Zement- und Betonproduktion zuge­mischt werden, bis 40% der Treibhausgasemissionen eingespart werden. Damit trägt Sika dazu bei, die ge­samte Bauindustrie auf Klimakurs zu bringen. Auch neue Mörtellösungen tragen mittels alternativer Rohstoffe dazu bei, den Energie- und Ressourcenverbrauch in der Anwendungs- und Nutzungsphase zu reduzieren, den inhärenten CO2-Fussabdruck oder den CO2-Ausstoss zu verkleinern und damit um­weltfreundliche Bauprogramme umzusetzen.

Alternative Rohstoffe senken den Energiebedarf und sind umweltfreundlicher
Sand ist einer der wichtigsten Baustoffe und wird zu Beton und Mörtel gemischt. Er ist allerdings eine endliche Ressource, weshalb es ein zentrales Anliegen unseres Mitglieds ist, verlässliche Quellen für alternative Bindemittel und Ersatzprodukte für Sand zu finden. Solche Materialien können beispiels­weise Recyclingprodukte und Neben- oder Abfallprodukte sein, die in verschiedensten Industrien, darunter in Sikas eigenen Produktionswerken in Baar, anfallen.  

Sika arbeitet mit vielen biobasierten Rohmaterialien. Ein Beispiel für eine biobasierte Lösung sind Fassadenmörtel, die auf Hanf setzen. Hanf ist ein natürlich nachwachsender Rohstoff, dessen Fasern vielseitig verwendet werden können, wie etwa für Kleider, Seile oder im industriellen Bereich für Formteile von Autos und als Isolationsmaterial. Sika verwendet den Stängel der Hanfpflanze als Zu­satzmittel. Im Vergleich zu herkömmlichen Mörteln auf reiner Zementbasis ist die Herstellung um­welt­freundlicher. Die guten Isoliereigenschaften tragen dazu bei, den Energieverbrauch zu senken.

Die Nachfrage nach technisch verbessertem und zugleich nachhaltigem Baumaterial ist gross und wird in der Zukunft weiter stark zunehmen. Unser Mitgliedsunternehmen hat integrierte Konzepte und Lösungen entwickelt, die den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks abdecken, von der Erstel­lung und dem Unterhalt über die Sanierung und die Erweiterung bis hin zum Rückbau. So hat Sika mit dem Sikaroof® AT eine langlebige Folie für nachhaltige Dachkonstruktionen entwickelt. Diese lässt sich leicht und schnell anbringen, enthält weder Weichmacher noch Schwermetalle und be­nö­tigt keine Lösungsmittel. Da Sikaroof® AT thermisch verschweisst wird, können im Vergleich zu kon­ven­tionellen Dachkonstruktionen bei einem Wohnbau von 400m2 Dachfläche 2400 kg CO2 eingespart werden. Dies entspricht fünf Flügen nach Mallorca und zurück. Sika hat mit diesem Produkt das «Cradle to Cradle»-Zertifikat in Silber erhalten. Ausserdem ist Sika in der Schweiz mit diesem Produkt für den Green Business Award nominiert.

Über Sika

Sika ist ein Unternehmen der Spezialitätenchemie, führend in der Entwicklung und Produktion von Systemen und Produkten zum Kleben, Dichten, Dämpfen, Verstärken und Schützen für die Bau- und Fahrzeugindustrie. Sika ist weltweit präsent mit Tochtergesellschaften in 100 Ländern und produziert in über 300 Fabriken.


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