Innovationsfreundliche Schweiz

scienceindustries will die Innovationsbereitschaft in der Gesellschaft fördern. Dafür benötigen die Mitgliedunternehmen von scienceindustries folgende Rahmenbedingungen:

  • Fördern von Exzellenz in Bildung und Forschung
  • Nachwuchs zu Naturwissenschaften und Technik hinführen
  • Akzeptanz neuer Technologien in der Bevölkerung stärken
  • Zusammenarbeit zwischen Industrie und Hochschulen intensivieren
  • Bedeutung des Schutzes des Geistigen Eigentums erklären und steigern
  • Risikobereitschaft in der Bevölkerung fördern
  • Vertrauen in die Industrie erhalten und stärken

Haben Sie Fragen zu nachfolgenden Themen? So finden Sie unsere Experten hier.

 

Beiträge Innovationsfreundliche Schweiz

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Schweizerische Agentur für Innovationsförderung (SAFIG): Innosuisse

Die KTI soll ohne Veränderung ihrer Aufgaben von der Bundesverwaltung abgelöst und in eine öffentlich-rechtliche Anstalt umgewandelt werden. Sie soll ähnlich autonom handeln können wie der Schweizerische Nationalfonds. In ihrer Stellungnahme unterstützt scienceindustries die Überführung, allerdings verlangt sie, dass Auf­trag und Aufgaben der neuen Organisation klar fokussiert bleiben: die neue Organisation solle sich weiterhin auf die Förderung von „bottom-up“-Innovationsprojekten beschränken.

Neue themenorientierte Programme werden von scienceindustries klar ab­gelehnt und die vorgesehene Personenförderung wird kri­tisch beurteilt. Überdies hinterfragt scienceindust­ries die Notwendigkeit einer Namensänderung und will im Verwaltungsrat der neuen Organisation ange­messen vertreten sein.

Feldversuch mit cisgenen Apfelbäumen bewilligt

Wädenswil, 03.05.2016 - Der Feldversuch über Nutzen und Risiken von gentechnisch veränderten Apfelbäumen auf der Protected Site kann starten. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat das entsprechende Gesuch von Agroscope mit einer Laufzeit bis Ende 2021 bewilligt. Getestet werden sollen Apfelbäume, denen man mit gentechnischen Methoden ein Gen aus einem Wildapfel übertragen hat. Das Gen verleiht eine Resistenz gegen Feuerbrand (Medienmitteilung Agroscope, Medienmitteilung BAFU).

Forschungsstandort Schweiz unter Druck

Eine neue Studie der Universität St. Gallen zeigt die grosse Bedeutung der multinationalen Unternehmen für den Forschungsstandort Schweiz auf. Sie legt auch dar, dass ein grosser politischen Handlungsbedarf besteht, will die Schweiz ihren Spitzenplatz in den Innovations-Rankings behalten. Unternehmen führen ihre Aktivitäten in Forschung und Entwicklung zunehmend global aus. Dies erhöht den Wettbewerbsdruck auf die einzelnen Standorte. Die Schweiz ist gut positioniert, verliert jedoch in wichtigen Aspekten an Terrain. Hinzu kommt, dass Konkurrenzstandorte gezielt aufrüsten.

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scienceindustries Positionspapier zu hormonaktiven Substanzen

Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit debattieren vermehrt und teilweise emotional über hormonaktive Substanzen («endokrine Disruptoren») und deren mögliche schädliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.

In der Regel zielen diese Diskussionen darauf ab, diese Substanzen einer verschärften gesetzlichen Regelung zu unterwerfen. Die Industrie ist sich der Bedeutung dieses Themas bewusst. Sie nimmt ihre Verantwortung war, sich mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen zur Handhabung chemischer Stoffe in die öffentliche Debatte einzubringen. Ziel ist es, die Entscheidungen auf wissenschaftlichen Ergebnissen zu basieren.

Die Arbeitsgruppen von scienceindustries, die sich mit dem Thema Chemikalienrecht beschäftigen, haben in den vergangenen Monaten ein Positionspapier erarbeitet, das vom Vorstand an seiner Sitzung vom 02.12.2014 verabschiedet worden ist. Das Positionspapier skizziert die grundsätzlichen Positionen der chemisch-pharmazeutischen Industrie zum heutigen Zeitpunkt.

Das Dokument steht ihnen hier als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung.

Bei Fragen zum Inhalt, bitten wir Sie, sich direkt mit der Geschäftsstelle über diesen Link in Verbindung zu setzen.

Fact Sheet - Nationaler Innovationspark

scienceindustries befasste sich im Rahmen der Vorarbeiten zur Revision des Forschungs- und Innovationsförderungsgesetzes (FIFG) seit 2009 mit dem Konzept eines Nationalen Innovationsparks. In der Vernehmlassung vertrat scienceindustries die klare Haltung, die Förderaufgaben des Bundes seien nicht zu erweitern und die vom Bundesrat vorgeschlagene Rechtsgrundlage für den Nationalen Innovationspark sei abzulehnen. scienceindustries beteiligt sich damit nicht an der operationellen Aufgabe der Errichtung eines Innovationsparks.

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Internationale Studie über die Umweltauswirkungen von Neonicotinoiden bringt keine neuen, praxistauglichen Erkenntnisse

Eine Arbeitsgruppe der Umweltorganisation «International Union for Conservation of Nature IUCN» hat heute ihre Interpretation bereits vorhandener Forschungsergebnisse zu möglichen kritischen Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf Ökosysteme angekündigt. Die Studie selber wurde nicht veröffentlicht; eine unabhängige Überprüfung der Schlussfolgerungen ist daher zum heutigen Zeitpunkt nicht möglich. Es ist davon auszugehen dass sich die Studie weitgehend auf selektive Daten, die nur im Labor und nicht unter realistischen Nutzungsbedingungen erhoben wurden, abstützt. Damit liefert sie keine neuen, praxistauglichen Erkenntnisse.

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Swiss Life Sciences Schulprogramm

Swiss Life Sciences organisiert auch dieses Jahr wieder eine Reihe von Veranstaltungen, um das Interesse und Verständnis der Bevölkerung für die moderne Life Sciences Forschung zu vertiefen. Dazu gehören auch Schulbesuche von Wissenschaftlern, die über ausgewählte Fachthemen sprechen. Das Schulprogramm wird von Gen Suisse koordiniert, bis 2012 war das Programm unter dem Namen «Tage der Genforschung» bekannt.

Auch dieses Jahr sind Mitarbeitende der  scienceindustries Geschäftsstelle wieder dabei: Anna Bozzi bietet zwei Vorträge zum Thema Ernährung an (An apple a day keeps the doctor away: wertvolle Pflanzenstoffe; Massgeschneiderte Ernährung: wenn die Gene das Menue bestimmen) , Jan Lucht zwei Referate zur Biotechnologie (Biotechnologie im Alltag; Gene auf dem Teller?).

Das Programm wurde kürzlich schweizweit als Broschüre an Schulen versendet, es steht auch online zur Verfügung.

scienceindustries möchte mit diesem Engagement und der Beteiligung an dem Programm einen Beitrag zum strategischen Kernanliegen «Förderung der Innovationsbereitschaft in der Gesellschaft» leisten.

 

Weitere Informationen:

 

Biotechnologie im Alltag

Ab 7. Schuljahr

Verbesserte Medikamente? Plastikbecher aus nachwachsenden Rohstoffen? Umweltfreundlich gebleichte Jeans? Biologisch statt chemisch hergestellte Vitamine? Pflanzen, die sich selbst vor Schädlingen schützen? All dies und noch viel mehr ermöglicht moderne Biotechnologie – oft optimiert mit Hilfe der Gentechnik. Hier können Schülerinnen und Schüler mehr über Technik und Anwendungsgebiete erfahren. Die Themen des Vortrags werden nach Rücksprache auf die Interessen der Zuhörer abgestimmt.

Dr. Jan Lucht, scienceindustries- Wirtschaftsverband Chemie Pharma Biotech

Begriff: Gentechnologie

 

Gene auf dem Teller?

Ab 7. Schuljahr

Essen wir wirklich täglich Gene? Was hat es mit dem Gen-Mais auf sich? Wo überall wird Gentechnik im Bereich Landwirtschaft und Ernährung eingesetzt, und wo kann das zu Problemen führen? Der Vortrag gibt einen Überblick zu aktuellen Anwendungen und Entwicklungen auf diesem Gebiet, und dient als Grundlage zur gemeinsamen Diskussion. Auf Wunsch kann mit der Klasse in einem einfachen Experiment Tomaten-DNA isoliert werden.

Dr. Jan Lucht, scienceindustries - Wirtschaftsverband Chemie Pharma Biotech

Begriff: Gentechnologie

 

An apple a day keeps the doctor away: wertvolle Pflanzenstoffe

Oberstufe

Der Karotte verleihen sie das leuchtende Orange, andere Pflanzen schützen sie vor Insekten und UV-Strahlen oder steuern ihr Wachstum: Sekundäre Pflanzenstoffe. Immer mehr zeigt sich, welche wertvolle Funktion sekundäre Pflanzenstoffe in der Ernährung des Menschen haben. In winzigen Mengen schützen sie uns vor den unterschiedlichsten Krankheiten wie beispielsweise Krebs. Was der Volksmund also schon seit Generationen predigt, kann heute wissenschaftlich erklärt werden.

Anna Bozzi Nising, scienceindustries - Wirtschaftsverband Chemie Pharma Biotech

Begriff: Ernährung

 

Massgeschneiderte Ernährung: wenn die Gene das Menue bestimmen

Oberstufe

Die massgeschneiderte oder personalisierte Ernährung wird auf die individuellen Eigenschaften des Genoms eines Menschen zugeschnitten. Sie hat zum Ziel, Krankheiten vorzubeugen oder, bei vorliegenden Erkrankungen, medikamentöse Therapien zu unterstützen.

Anna Bozzi Nising, scienceindustries - Wirtschaftsverband Chemie Pharma Biotech

Begriff: Ernährung

 

 

Umstrittene Séralini-Studie zu Gentech-Mais, Glyphosat und Tumoren bei Ratten zurückgezogen

Ende 2012 erregte eine Studie des französischen Forschers Gilles-Eric Séralini grosses Aufsehen. Sie behauptete einen Zusammenhang zwischen der Fütterung von Ratten mit gentechnisch verändertem Mais oder winzigen Spuren des Herbizids Glyphosat und erheblichen Gesundheitsschäden, massiven Tumoren und einer verkürzten Lebensdauer der Versuchtiere.

Unmittelbar nach Erscheinen der Séralini-Studie meldeten sich zahlreiche unabhängige Wissenschaftler zu Wort, die auf erhebliche methodische Mängel der Studie hinwiesen und deren Aussagekraft in Frage stellen. Aufgrund der weitreichenden möglichen Auswirkungen der Resultate wurde die Séralini-Studie auch von nationalen und internationalen Behörden beurteilt. Der Konsens der Expertengremien : die Séralini-Studie ist unbrauchbar und ohne jede Aussagekraft.

Am 28. November 2013 wurde die umstrittene Séralini-Studie von der Fachzeitschrift «Food and Chemical Toxicology» offiziell zurückgezogen, da nach Ansicht der Herausgeber die vorgelegten Daten mangelhaft sind und keine Schlussfolgerungen erlauben.

Weiterführende Informationen:

Gentech-Moratorium: Wichtiges Zeichen des Ständerates für einen forschungs- und innovationsfreundlichen Standort Schweiz

Der Ständerat lehnte heute eine Motion von Markus Ritter über die Verlängerung des GVO-Moratoriums über das Jahr 2013 hinaus ab. scienceindustries begrüsst dieses Bekenntnis des Ständerates zu einer forschungs- und innovationsfreundlichen Schweiz. Dabei setzte der Ständerat auch ein wichtiges Zeichen gegen weitere Verlängerungsbegehren des Gentech-Moratoriums über das Jahr 2017 hinaus.

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BAFU bewilligt Freisetzungsversuch mit gentechnisch verändertem Weizen

Bern, 15.08.2013 - Die Universität Zürich darf einen Freisetzungsversuch mit einer gentechnisch veränderten Weizensorte durchführen, die resistenter gegen Mehltau ist. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat den Versuch mittels einer Verfügung bewilligt. Die Universität Zürich als Antragstellerin muss eine Reihe von Massnahmen ergreifen, um die Sicherheit zu garantieren und zu vermeiden, dass sich gentechnisch verändertes Material ausserhalb des Versuchsgeländes verbreiten kann (Medienmitteilung BAFU).

scienceindustries begrüsst, dass die Grundlagenforschung im Bereich «Grüne Biotechnologie» trotz der schwierigen Rahmenbedingungen und des Gentech-Moratoriums in der Schweiz fortgeführt wird – sowohl im Interesse des wissenschaftlichen Fortschritts, als auch als konkretes Anwendungsbeispiel für die gesellschaftliche und politische Diskussion um moderne Verfahren der Pflanzenzüchtung.

 

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