Wirtschaftsverband Chemie Pharma Life Sciences
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Positionspapiere

2020

Wäre es sinnvoll, Medikamente vermehrt in der Schweiz herzustellen, um Versorgungsengpässe auszuschliessen? Leider ist das weder praktikabel noch effizient.

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Freihandelsabkommen als Chance für eine nachhaltige Entwicklung wahrnehmen

Freihandelsabkommen ermöglichen Entwicklungs- und Schwellenländern, eigene Produkte zu wettbewerbsfähigen Konditionen (u.a. durch Reduktion von Zöllen und Handelshemmnissen) im Markt des Freihandelspartners vermehrt anzubieten. Die hohe Eintrittsschwelle in den Weltmarkt beinflusst die angewendeten Umwelt- und Arbeitsstandards im jeweiligen Land. Tiefe Standards vermögen zwar die Wettbewerbsfähigkeit kurzfristig zu erhöhen, nachhaltig sind solche jedoch nicht. Abnehmer solcher Waren sind ihren Konsumenten verpflichtet, Standards für Produktequalität und -sicherheit, Umweltstandards sowie den Schutz des Geistigen Eigentums einzuhalten. Ein erleichterter Marktzugang ermöglicht die Entstehung zusätzlicher Arbeitsplätze, welche den Arbeitnehmern ein höheres Einkommen bescheren und so die wirtschaftliche Situation verbessern. Der damit einhergehende Wohlstandsgewinn respektive die Anhebung des Lebensstandards verbessern das Bildungsangebot und somit die Zukunftsperspektive. Entstehende, freiwerdende Ressourcen können so in die nachhaltige Entwicklung investiert werden. Die Zukunftsperspektive hängt in hohem Masse von der wirtschaftlichen Situation des betroffenen Landes ab. Zudem senken verbesserte Perspektiven den Migrationsdruck und fördern die politische Stabilität in den betroffenen Ländern.

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2019

The Swiss chemical, pharmaceutical and biotechnological industry has a significant interest in trade liberalization and strong intellectual property rights protection at the global, regional, and national level. Needless to say that scienceindustries, the association of the Swiss chemical and pharmaceutical companies, prefers all her interests to be addressed in multilateral trade agreements, as they will bring the largest welfare gains for all parties involved and the broadest protection against any national discrimination.

However, if bilateral FTAs are negotiated, we would like our preferences listed in this paper to be included as far as possible by the authorities negotiating the FTAs. Additionally, we take it as given that any new FTA to be negotiated will comply fully with all the existing WTO agreements and will go beyond the minimum standards and obligations established in these agreements.

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Die Industrien Chemie Pharma Life Sciences haben aufgrund der engen wirtschaftlichen Verflechtung ein vitales Interesse am Erhalt der bilateralen Abkommen mit der EU. Für die forschungsintensive, exportorientierte chemisch-pharmazeutische Industrie sind die bestehenden bilateralen Abkommen ein wichtiger Standortfaktor ohne Aussicht auf eine gleichwertige Alternative. Folgerichtig lehnt scienceindustries die Volksinitiative "Für eine massvolle Zuwanderung (Begrenzungsinitiative)" ab.

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scienceindustries unterstützt grundsätzlich die Bemühungen, für das bestehende Freihandelsabkommen Schweiz-Japan Verhandlungen über eine Modernisierung anzustreben und durchzuführen, jedoch nicht um jeden Preis. scienceindustries lehnt eine Änderung des Verfahrens für Ursprungsüberprüfung analog dem Freihandelsabkommen EU-Japan strikte ab. 

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Der internationale Handel bestimmter Chemikalien (Ein- und Ausfuhr) untersteht dem Rotterdamer Übereinkommen, welches in der Schweiz durch die sog. PIC-Verordnung umgesetzt wird (Verordnung über das Verfahren der Information respektive vorgängigen Zustimmung für bestimmte Chemikalien im internationalen Handel, „Prior Informed Consent“).

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scienceindustries-Position zur Ausgestaltung der zukünftigen Handelsbeziehungen mit den MERCOSUR: Verbesserung des Marktzugangs bzw. des Schutzes des Geistigen Eigentums im Fokus

 
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Die Industrien Chemie Pharma Life Sciences haben aufgrund der engen wirtschaftlichen Verflechtung ein vitales Interesse an der Bewahrung der bilateralen Abkommen mit der EU und unterstützen deren Stabilisierung durch einen institutionellen Überbau. Aus der Perspektive der forschungsintensiven, exportabhängigen chemisch-pharmazeutischen Industrie sind die bilateralen Abkommen mit der EU ein wichtiger Standortfaktor ohne Aussicht auf eine gleichwertige Alternative. Die Ablehnung des vorliegenden institutionellen Abkommens (InstA) setzte unsere Mitgliederfirmen somit erheblichen wirtschaftlichen Risiken aus.

Nach eingehender Analyse des InstA kommen wir zum Ergebnis, dass dieses die Souveränität der Schweiz in den wesentlichen Aspekten respektiert. Wünschenswert wären Klärungen zum Umfang des Rahmenabkommens (Ausschluss des Freihandelsabkommens) sowie die Beschränkung der Pflicht zur dynamischen Rechtsübernahme durch die Schweiz auf Marktzugangsregeln, insbesondere in Bezug auf eine allfällige künftige Übernahme der Unionsbürgerrichtlinie (UBRL). Damit kann das InstA ohne wesentliche Benachteiligungen für die Schweiz samt deren Wirtschaft und ohne Gefährdung des Freihandelsabkommens durch den Bundesrat ratifiziert werden.

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Für die schweizerische chemisch-pharmazeutische Industrie sind die multilateralen Verträge, insbesondere im Rahmen der WTO, das effizienteste Instrument für den gegenseitigen Zollabbau, die Vereinfachung der Handelsverfahren sowie die Gewährleistung eines starken und einheitlichen Schutzes der geistigen Eigentumsrechte.

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2018

Mit der Entscheidung des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW), die Verwendung von Neonicotinoiden auf Gewächshaus-Kulturen zu beschränken, sind die Behörden innert weniger Stunden dem EU-Beschluss gefolgt. Die Schweizer Landwirtschaft ist damit unnötigen Risiken ausgesetzt.

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NEIN zur Motion 17.4094 "Ausfuhrstopp für in der Schweiz verbotene Pestizide. Was hier als gefährlich gilt, ist es auch im Ausland" und NEIN zur Ausarbeitung eines Entwurfes für eine Verordnungsregelung analog zur EU-Regelung.

scienceindustries lehnt nationale Alleingänge in der Rechtssetzung ohne multilaterale Abstützung bzw. ohne explizite Zustimmung der Handelspartner kategorisch ab. Diese führen zu einem Wettbewerbsnachteil für die betroffenen, in der Schweiz ansässigen Unternehmen.

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scienceindustries lehnt Ausklammerungen von Produkten von Freihandelsabkommensverhandlungen aus grundsätzlichen Überlegungen ab.  Solche widersprechen einerseits dem Geiste des freien Handels und andererseits stehen sie der Forderung nach einem gegenseitigen umfassenden Marktzugang der Handelspartner diametral entgegen.

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2017

Neue gentechnische Verfahren erweitern die Möglichkeiten sowohl in der Grundlagenforschung als auch für die Entwicklung verbesserter und konsumentenfreundlicherer Produkte durch die Biotech-Industrie. Bei ihrer Regulierung besteht Handlungsbedarf, da die Gesetzgebung mit dem wissenschaftlichen Fortschritt nicht Schritt gehalten hat.

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Die Minderung des Eintrags von Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen und deren Abbauprodukten im Gewässer hat für die Industrie absolute Priorität. In der Schweiz wird eine Zulassung nur dann erteilt, wenn Einträge des Wirkstoffs und alle seine relevanten Metaboliten von ≥ 0,1 μg/L in das Grundwasser bei sachgerechter Anwendung ausgeschlossen werden können.

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2016

The Swiss chemical, pharmaceutical and biotechnological industry has a significant interest in trade liberalization and strong intellectual property rights protection at the global, regional, and national level. Needless to say that scienceindustries, the association of the Swiss chemical and pharmaceutical companies, prefers all her interests to be addressed in multilateral trade agreements, as they will bring the largest welfare gains for all parties involved and the broadest protection against any national discrimination.

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Die Mitgliedunternehmen von scienceindustries erachten im Rahmen ihres «Responsible Care-Programms» den Schutz des Menschen sowie der Umwelt bei ihren Produkten, Prozessen und Anlagen als vorrangiges Anliegen. Sie setzen alles daran, die Gewässer durch Verminderung des Eintrags ihrer Produkte und durch die Begrenzung der Einleitung von Verunreinigungen in das Abwasser zu schonen.

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Zusammenfassung

  • Die Mitgliedunternehmen von scienceindustries sind sich ihrer gesellschaftlichen Verantwor­tung bewusst und nehmen diese wahr. Sie engagieren sich seit Jahrzehnten in verschiedenen Bereichen freiwillig in CSR-Aktivitäten zu Themen wie Umweltschutz, Bildungsförderung oder Korruptionsbekämpfung.
  • Die internationale Staatengemeinschaft hat ein vielschichtiges CSR-Regelwerk mit Leitlinien und Verhaltensempfehlungen für multinational tätige Unternehmen geschaffen. Darüber hin­ausgehende staatliche Verpflichtungen sind nicht zielführend. Ein Schweizer Alleingang wäre wirkungslos und würde den Wirtschaftsstandort Schweiz unnötig belasten.
  • Eine stärkere Verrechtlichung von CSR, insbesondere die Ausweitung der Haftpflicht bei multinationalen Unternehmen, wie sie die Konzernverantwortungsinitiative (KVI) vorsieht, würde sich kontraproduktiv auswirken. Vielmehr ist die Selbstverantwortung der Wirtschaft zu stärken.
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2015

Inhalt des Positionspapieres - Forderungen an die schweizerische Europapolitik:

1. Wirtschaftspolitischer Blick auf die Europapolitik
2. Weltweite Wettbewerbsfähigkeit als Hauptziel der schweizerischen Europapolitik
3. Europapolitische Handlungsachsen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit
4. Strategie: Pragmatische bilaterale Kooperation
5. Fortsetzung des selektiven bilateralen Wegs
6. Standpunkte zu aktuellen europapolitischen Dossiers (Arzneimittel, Elektrizität, Emissionszertifikatehandel für Treibhausgase, EU-Rahmenforschungsprogramme; Institutionelle Fragen, Landwirtschaftlicher Freihandel, Personenfreizügigkeit, REACH, Steuerthemen, EU/US Transatlantic Trade and Investment Partnership)

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Die Schweiz ist kulturell, geografisch, wertemässig und wirtschaftlich Teil von Europa. Aus wirtschaftspolitischer Sicht von scienceindustries ist deshalb der bilaterale Weg eine Erfolgsgeschichte, die fortgesetzt werden soll. Die Europäische Union ist für Chemie Pharma Biotech als grösste Export- und Forschungsindustrie der Schweiz mit Abstand der wichtigste Handelspartner.

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Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit debattieren vermehrt und teilweise emotional über hormonaktive Substanzen («endokrine Disruptoren») und deren mögliche schädliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Die Industrie ist sich der Bedeutung dieses Themas bewusst. Sie nimmt ihre Verantwortung war, sich mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen zur Handhabung chemischer Stoffe in die öffentliche Debatte einzubringen. Ziel ist es, die Entscheidungen auf wissenschaftlichen Ergebnissen zu basieren.

 

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