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Wichtiges Signal: Nein zur "10-Millionen-Schweiz-Initiative"

14.06.2026

Eine Mehrheit der Stimmbevölkerung lehnt die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» ab. scienceindustries begrüsst diesen Entscheid. Die Schweiz setzt damit weiterhin auf Offenheit, Innovation und verlässliche Rahmenbedingungen. Für die exportorientierten und forschungsintensiven Industrien ist das Ergebnis ein wichtiges Signal für die Zukunft des Forschungs-, Innovations- und Wirtschaftsstandortes Schweiz sowie ein Bekenntnis zur Bedeutung des bilateralen Wegs.

Mit der Ablehnung der Initiative und ihres starren Bevölkerungsdeckels geht ein intensiver und emotionaler Abstimmungskampf zu Ende. Der breiten Nein-Allianz ist es gelungen, aufzuzeigen, dass die Initiative keine konkreten Antworten auf die von ihr benannten Herausforderungen liefert und gleichzeitig neue Probleme schaffen würde.

Planungssicherheit für Forschung, Innovation und Investitionen

Für die Industrien Chemie, Pharma und Life Sciences ist das heutige Resultat ein wichtiges Signal. Die Branche ist auf qualifizierte Fachkräfte, internationale Zusammenarbeit und verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen. Gleichzeitig trägt sie wesentlich zu Innovation, Wertschöpfung und Wohlstand in der Schweiz bei. Knapp die Hälfte des Schweizer BIP-Wachstums des letzten Jahrzehnts geht auf die chemisch-pharmazeutische Industrie zurück.

«Unsere Industrien investieren seit Jahrzehnten in den Standort Schweiz, schaffen Arbeitsplätze und treiben Innovation voran. Der heutige Entscheid stärkt die Planungssicherheit für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Fachkräfte. Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Investitionen auch künftig in der Schweiz erfolgen», sagt Stephan Mumenthaler, Direktor von scienceindustries.

Die Debatte endet nicht mit dem Abstimmungssonntag

Die Herausforderungen im Zusammenhang mit Wohnraum, Infrastruktur und Mobilität bleiben Gegenstand der politischen Debatte. Mit dem heutigen Entscheid hat die Stimmbevölkerung jedoch deutlich gemacht, dass sie in einem starren Bevölkerungsdeckel nicht die richtige Antwort sieht.

«Wirtschaftlicher Erfolg und der Wohlstand der Bevölkerung sind zwei Seiten derselben Medaille. Die Mehrheit der Stimmbevölkerung hat heute einen Bevölkerungsdeckel verworfen, der weder die bestehenden Herausforderungen löst noch den Bedürfnissen eines exportorientierten und innovativen Landes gerecht wird. Die Schweiz bleibt auf Offenheit, internationale Vernetzung und qualifizierte Fachkräfte angewiesen», so Mumenthaler.

Wichtiges Signal für den Standort Schweiz und die Beziehungen zur EU

Das heutige Abstimmungsergebnis ist auch ein Bekenntnis zum Erfolgsmodell des bilateralen Wegs und sendet ein wichtiges Signal an die Europäische Union als wichtigsten Handelspartner der Schweiz. scienceindustries wird sich weiterhin für Rahmenbedingungen einsetzen, die Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunftsfähigkeit des Standorts Schweiz stärken. Denn davon profitieren Unternehmen, Mitarbeitende und kommende Generationen gleichermassen.

Weitere Auskünfte:

Stephan Mumenthaler, Direktor
Tel. 079 593 91 63, stephan.mumenthaler@scienceindustries.ch

Nadine Lumme, Projektleiterin Kommunikation & Public Affairs
Tel. 079 358 63 61, nadine.lumme@scienceindustries.ch


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